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NWZonline.de Region Vechta Gemeinden Vechta

Volksfeste: Minister-Lob für Stoppelmarkt

19.08.2014

Vechta Auch beim 716. Vechtaer Stoppelmarkt gibt es noch Premieren. Dazu gehört, dass der traditionelle Montagsempfang der Stadt Vechta im Festzelt Kühling’s Niedersachsenhalle mit 20-minütiger Verspätung begonnen hat. Zu viele Hände musste der Ehrengast, Kanzleramtsminister Peter Altmaier (CDU), schütteln, bevor er ans Mikrofon treten konnte.

Bier und Suppe sehr real

Zunächst begrüßte Bürgermeister Helmut Gels (CDU) die 1000 geladenen Gäste. Der Rathauschef betonte, dass es sich bei der Veranstaltung definitiv um eine Bierglas-Challenge, und nicht um eine der in den Sozialen Netzwerken so beliebten Cold-Water-Challenges handle. Zudem beruhigte er das Publikum mit der Versicherung, das angebotene Bier und die Vizebohnensuppe seien garantiert „keine haptischen Simulationen“, sondern sehr real.

Gleich nachdem Altmaier das Mikrofon übernommen hatte, stellte sich heraus, dass sich der Saarländer, der für die Reise nach Vechta eigens seinen Urlaub unterbrochen hatte, in Südoldenburg wie zuhause fühlte. Nicht nur als Botschafter des deutschen Bieres 2013, sondern auch durch seine mitreißende Fröhlichkeit erwies sich Altmaier, anders als einige seiner Vorredner, als der richtige Mann am richtigen Ort.

Der bekennende Biertrinker, der durchaus auch ein Glas Rotwein schätzt, verstand es, sein Publikum anzusprechen: „Ich bin von den 16 Ministern im Kabinett vielleicht nicht der Wichtigste, aber bestimmt der Gewichtigste.“ Dagegen komme, trotz großen Einsatzes, auch Sigmar Gabriel nicht an. Das zieht am Stoppelmarktmontag. Dafür gibt es Applaus.

Zugleich erwies der langjährige Abgeordnete und Minister seinen Gastgebern eine Referenz: „Erst mit der Einladung als Festredner hat sich meine politische Karriere wirklich gelohnt.“ Bestnoten vergab der aus der Hauptstadt angereiste Gast für den Stoppelmarkt. So für die Wahl des Termins: „Mitte August, das ist günstig. Dann haben die Bauern ihre Felder abgeerntet – und Geld in der Tasche, das sie ausgeben können.“

Tradition als eine Stärke

Auch überzeuge der Markt durch seine Tradition an die bundesweit kein anderes Volksfest heranreiche, und bisher „allen politischen Wechselbädern“ getrotzt habe, so Altmaier.

Um dem gerecht zu werden, bleibe er „auch nicht nur für die Vizebohnensuppe, sondern auch für drei oder vier Glas Bier – so lange sie mich haben möchten“.


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Christoph Floren Cloppenburg / Redaktion Münsterland
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