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NWZonline.de Region Vechta Gemeinden Vechta

Kultur: Vom A-Team zu My Fair Lady

07.03.2018

Oythe Rhythmisch setzt der Bass ein, tiefe Töne erklingen durch die zum Konzertsaal umfunktionierte Turnhalle der Marien-Grundschule. Dann setzt der Gesang ein. In schwedischer Sprache singt Kristina Ellert mit Begleitung des Musikvereins Oythe (MVO) „Gabriellas Song“. Sichtbar berührt verfolgen die zahlreichen Zuhörer einen der Höhepunkte des Jahreskonzerts der Oyther Musikerinnen und Musiker.

Zehn Hits hatten die rund 40 Instrumentalisten des MVO an Schlagzeug, Trompete, verschiedenen Saxofonen, Euphonium, Tenorhorn, Tuba, Bassgitarre, Klarinette und Querflöte einstudiert. Am vergangenen Sonntagnachmittag zeigten sie unter der musikalischen Leitung von Blair Carmichael ihr Können.

„Wir möchten in Oythe für Oythe Musik machen“, begrüßte Heinrich Windhaus, MVO-Vorsitzender, das Publikum. Deshalb habe der Musikverein nach Auftritten im Metropoltheater wieder zum Konzert in Oythe geladen.

Erstmals spielten die Musiker auf einer neuen MVO-Bühne. „Mit vielen fleißigen Händen konnten wir aus der Sporthalle sowas wie die ‚Moorbachphilharmonie‘ errichten“, berichtete Ulrich Wichmann, Geschäftsführer des MVO.

Durch den Abend führte Otto Rauert, langjähriger Wegbegleiter des Vereins. Er zeigte sich beeindruckt von der Entwicklung des MVO und lobte dessen Beitrag zum kulturellen Leben in Oythe. Viele kirchliche und weltliche Termine seien 2017 durch den Musikverein mitgestaltet worden, berichtete er.

Unter dem Motto „Ut Aite kummt dei Musik“ präsentierten sie ein buntes Programm aus vielen Genres. Zum Auftakt spielten die Oyther mit dem „Florentiner Marsch“ von Julius Fucík einen der weltweit meistgespielten Märsche. Im „Concerto d’Amore“ verbindet Jacob de Haan Barock, Pop und Jazz zu wunderschönen Melodien. Dann erklang „Nessaja“, bekannt aus dem Musical „Tabaluga“. „The Rock“ war die Klangkulisse zum gleichnamigen Kinoerfolg über eine Geiselnahme auf der Gefängnisinsel Alcatraz. Als „die Nationalhymne der Blasmusiker“ bezeichnete Rauert den „Böhmischen Traum“ – das letzte Stück vor der Pause.

Rasant ging es mit der Titelmelodie der US-Actionserie „Das A-Team“ weiter. Die Musiker blieben thematisch in Amerika und brachten im Anschluss ein Potpourri des Musicals „My Fair Lady“. „Gabriellas Song“ ist ein kraftvolles Lied über Selbstbestimmung und Lebensglück aus dem Film „Wie im Himmel“.

Anschließend entführten die Holz- und Blechbläser in die raue Welt der Cowboys. Im Arrangement „Moment for Morricone“ spielten sie Melodien aus den Western „Once Upon a Time in the West“ und „The Good, the Bad and the Ugly“. Nach dem Schlussakkord von Udo Jürgens „Ich war noch niemals in New York“ belohnten die Zuschauer das Orchester mit lauten Zugabe-Rufen – und wurden erhört. Abgerundet wurde der Abend mit dem „Fliegermarsch“ und einem der Lieblingsstücke des Musikvereins, einem Medley aus dem Film „Blues Brothers“.

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