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Bildung Praxisnahes Lernen außerhalb von Schule

Vechta/Wolfsburg - Über eine besondere Auszeichnung freut sich das Kompetenzzentrum Regionales Lernen der Universität Vechta. Es dient als Informations- und Beratungsstelle für Wissenschaftler und Praktiker, die Kindern und Jugendlichen Raum für Erfahrungen und zum Erleben bieten.

Das Konzept und die Zielsetzung der Einrichtung wurden als offizielle Maßnahmen der Weltdekade für Bildung und nachhaltige Entwicklung (BNE) ausgezeichnet. Das bedeutet die Aufnahme in den nationalen BNE-Aktionsplan. Darüber freuten sich Prof. Martina Flath und Dr. Gabriele Diersen (Kompetenzzen­trum) bei einer Festveranstaltung in Wolfsburg.

Eine Art Vorzeigemodell

Die Vereinten Nationen haben die Dekade für den Zeitraum 2005 bis 2014 ausgerufen. Weltweit koordiniert die UNESCO rund 1800 eher lokal ausgerichtete Projekte und 49 Maßnahmen, zu denen neben dem Vechtaer Kompetenzzentrum, das am Institut für Strukturforschung und Planung in Agrarischen Intensivgebieten angesiedelt ist, auch das Curriculum Mobilität der Autostadt Wolfsburg gehört.

„Mit unserer Arbeit stehen wir für das praxisnahe Lernen im außerschulischen Bereich. Wir wollen Lehrer für die Möglichkeiten Regionalen Lernens sensibilisieren und Empfehlungen zum Einsatz im Unterricht aussprechen“, erläuterte Martina Flath, die wissenschaftliche Leiterin des Kompetenzzentrums, das Konzept. Zudem hob Gabriele Diersen als Geschäftsführerin die positiven Aspekte für Lernende hervor: „Besonders die nachweisbare Gestaltungskompetenz und regionale Identität werden durch Regionales Lernen gefördert.“

Große Außenwirkung

„Dekade-Maßnahmen sind Leuchttürme der Bildung für nachhaltige Entwicklung“, beschrieb Prof. Gerard de Haan, Vorsitzender des Nationalkomitees der UN-Dekade, die Auszeichnungen. „Sie haben überregionale Strahlkraft und leisten einen ganz besonderen Beitrag zur systematischen Verankerung des Konzepts BNE im deutschen Bildungswesen.“

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