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NWZonline.de Region Vechta Gemeinden Vechta

Projekt mit Modell-Charakter

03.03.2017

Vechta Die St.-Georg-Stiftung und die Andreas-Stiftung planen gemeinsam den Bau einer neuen Wohnanlage im Immentun in Vechta – und betreiben damit Pionierarbeit. Denn gemeinsam werden sie erstmals im Landkreis Vechta ein inklusives Wohnprojekt für Menschen mit Beeinträchtigungen und Studenten auf den Weg bringen.

„Campus inklusiv(e)“

Unter dem Titel „Campus inklusiv(e)“ werden 13 Wohnungen in Uni-Nähe entstehen. Fünf Wohnungen sind für Menschen mit Behinderungen vorgesehen. Die Räume sind entsprechend der Bedürfnisse der Mieter ausgestattet und 46 bis 49 Quadratmeter groß. Die übrigen acht Wohnungen mit einer Größe von je rund 74 Quadratmetern sind für die Studenten-WGs bestimmt. Das Besondere: Die Bewohner sollen nicht nur Nachbarn sein, sie sollen eine Art Partnerschaft leben, wie Dr. Gerhard Tepe, Vorsitzender der Georgs-Stiftung, und Dominik Fahlbusch, Geschäftsführer der Andreas-Stiftung, am Donnerstag bei der Projekt-Präsentation ausführten. So sollen die Studierenden beispielsweise auf der einen Seite eine Art Rufbereitschaft übernehmen, um den Menschen mit Beeinträchtigungen die Sicherheit zu geben, im Notfall nicht allein zu sein. Auf der anderen Seite übernehmen die Menschen mit Behinderungen im Gegenzug beispielsweise das Blumengießen, wenn die Studenten in den Semesterferien wegfahren, oder füttern eventuell mal bei Bedarf eine Katze. Allerdings: Die angedachte Partnerschaft soll keine professionelle Unterstützung der Menschen mit Beeinträchtigungen ersetzen. Diese werde weiterhin vom Andreaswerk gewährleistet. Es sei einzig ein partnerschaftliches Miteinander und gleichzeitig die Möglichkeit, bezahlbaren und stadtnahen Wohnraum zu mieten.

Zwei Millionen Euro

Rund zwei Millionen Euro kostet das Modellprojekt. 70 Prozent der Kosten übernimmt die St.-Georg-Stiftung, 30 Prozent die Andreas-Stiftung. Die Nachbarn wurden informiert, die Bauvorbereitung ist bereits abgeschlossen und die Bagger rollen.

Das Haus wird in 2,5-facher Geschosshöhe errichtet, erläuterte Architekt Georg Bocklage vom Architekturbüro „Bocklage + Buddelmeyer". Unter anderem sollen neben den Wohnungen ein Fahrstuhl, Abstellräume im Keller, ein Fahrradunterstand sowie am Gebäude 17 Stellflächen Platz finden.

Anuschka Kramer
Redakteurin
Redaktion Westerstede
Tel:
04488 9988 2602
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