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NWZonline.de Region Vechta Gemeinden Vechta

Prüfung der Haft nicht vor 2019

21.01.2015

Vechta /Oldenburg Der Mord an der am Tattag 5. August 2004 dreijährigen Nadia ist eins der Verbrechen, von dem nach wie vor viele Menschen im Kreis Vechta sprechen. Nachdem ihr Hund angeschlagen hatte, war eine Joggerin am 8. September 2004 am Bokerner Damm bei Daren auf den toten, teilweise skelettierten Kinderkörper gestoßen (die NWZ  berichtete). DNA-Untersuchung ergaben, dass es sich bei der kopflosen Leiche um die Tochter des damals 32-jährigen pakistanischen Staatsbürgers Tariq A., der in Vechta wohnte und in Diepholz arbeitete, handelte. Nach einem Indizien-Prozess verurteilte die Schwurgerichtskammer beim Landgericht Oldenburg den am 16. September 2004 verhafteten Vater zu lebenslanger Haft. Er hatte die Tat geleugnet.

Aktuell, mehr als zehn Jahre nach der Tat, verbüßt Tariq A. seine Strafe weiterhin hinter Gittern. Sicherungsverwahrung wurde in diesem Fall nicht angeordnet. Der Häftling komme nicht in den Genuss von Vollzugslockerungen, so die Behörde weiter. Bei einer Verurteilung wegen Mordes kann „lebenslang“ nach deutschem Recht frühestens nach 15 Jahren Haft überprüft werden. Damit wäre im Fall von Tariq A. vor 2019 keine Aussetzung der Reststrafe möglich.

Christoph Floren Cloppenburg / Redaktion Münsterland
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