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Perspektiven: Querdenker sorgen für Veränderungen

13.05.2015

Vechta „Mit ihnen über den Tellerrand geblickt!“ So lautete das Motto des 29. Vechtaer Veterinär Symposiums im Waldhof, Lohner Straße 17. Dr. Stephan Bergmann, Geschäftsführer der gastgebenden Bela-Pharm, und Tierarzt Dr. Thomas große Beilage stimmte die Zuhörer, vornehmlich Tierärzte schon zu Beginn nachdenklich: „Es ist ein neues Zeitalter angebrochen, dem wir uns stellen müssen. Tierärzte haben Zukunftssorgen, aufgrund der Diskussionen um die Art der Tierhaltung, Stichwort Tierwohl, aber auch wegen des Nachwuchsmangels.“

Dr. Winfried Kösters, Publizist und Demografieberater, bestätigte, dass Deutschland immer älter werde. und sich so viele Problemen ergeben. „Demografie ist eine ganz klare Wissenschaft: Wer heute nicht geboren ist, kann morgen auch nicht Nachwuchsarbeitskraft sein. Unsere Geburtenrate liegt mit 1,41 Kindern pro Frau viel zu niedrig, um den Trend aufzuhalten.“

Demografischer Wandel besteht seiner Ansicht nach aus drei Säulen: Weniger und älter, da es gegenüber vielen Alten zu wenig Kinder gibt sowie bunter, weil wir Zuwanderung erleben und brauchen. Doch selbst mit erhöhter Zuwanderung sei die Vergreisung Deutschlands nur abzumildern, nicht aufzuhalten. „Die Zukunft sei die Verlängerung der Vergangenheit. Wir brauchen ein neues Altersbild wann ist man heute alt? Wir brauchen nicht nur junge Leute auf dem Arbeitsmarkt. Auch die älteren sind wichtig.“ Er forderte, die Situation anzunehmen und aktiv zu gestalten., um Strategien zu entwickeln, wie man mit und in einer alternden Gesellschaft am besten zurechtkommt.

Einen Überblick über die Probleme der Weltagrarmärkte gab Prof. Folkhard Isermeyer. „Unsere Landwirte erleben einen Spagat: Zu einen produzieren sie für den Weltmarkt – Deutschland exportiert Fleisch und Milch. Andererseits sollen sie auf dem Markt für den Verbraucher die bäuerliche Landwirtschaft vermitteln. Es besteht ein Konflikt zwischen dem Trend zu mehr und intensiv und gesellschaftlicher Kritik daran.“

Er äußerte sich besorgt darüber, dass womöglich alle Maßnahmen zu mehr Tierwohl das Problem nicht lösen. „Die Politik hat hier einen Gestaltungsauftrag, den sie nicht wahrnimmt. Sie sollte Ziele vorgeben, Zukunftsbilder und Geld in die Hand nehmen. Immer mehr Tierwohlauflagen können auch zur Abwanderung der Tierhaltung führen. In Schweden ist da Passiert.“

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