Vechta - Einen Kulturdialog nicht nur in der Theorie diskutieren, sondern Tag für Tag lebendig umsetzen: Das war das Ziel der inzwischen sechsten kulturwissenschaftlichen Sommerschule an der Universität Vechta (die NWZ  berichtete).

Diesmal absolvierten 23 internationale Gäste ein dreiwöchiges kulturwissenschaftliches Theorieprogramm mit Vorträgen Vechtaer Hochschullehrer. So sprach zum Beispiel die scheidende Präsidentin und Volkswirtschaftlerin Prof. Marianne Assenmacher in einer ihrer letzten Vorlesungen „über Geld“, so eine Presseinformation. Die Bandbreite der Themen erstreckte sich über viele Lebensbereiche – von Landwirtschaft bis zu Bildungssystemen. Hinzu kamen ein Deutschkursus sowie Exkursionen in den Norden der Bundesrepublik, etwa ins Wattenmeer und nach Hamburg oder auf den Hof Pöhlking in Steinfeld.

Deutschen Kommilitonen, aber auch einer Reihe Vechtaer Bürger, die sich auf dem Campus eingefunden hatten, brachten die Sommerschulteilnehmer ihre Heimat bei sieben Ländernachmittagen näher. Dabei wurden touristische Attraktionen vorgestellt, nationale Spezialitäten verkostet und Lieder aus Ländern wie Mazedonien der Ukraine oder Tschetschenien gesungen.