SPREDA - Rund 250 Mitglieder begrüßten Heinrich Voet, Vorsitzender der Kreisjägerschaft Vechta, und Kreisjägermeister Rainer Fortmann zur Generalversammlung in „Borgerdings Mühle“ (Spreda). Der stellvertretende Landrat Friedhelm Biestmann (CDU) lobte die gute Zusammenarbeit zischen Jägern und Landkreis: „Eine nachhaltige Population an Wildtieren ist ohne engagierte Jäger nicht zu erhalten.“
Voet informierte über den Stand der Dinge bezüglich des Schießstandes in Ahlhorn (dieNWZ
berichtete). Er hofft auf eine baldige Entscheidung. Derzeit befindet sich die Genehmigung noch in der Schwebe. Weitere Punkte seines Berichts waren etwa der von Experten der Tierärztlichen Hochschule Hannover erforschte Rückgang an Hasen und Fasanen sowie das wiederkehrende Problem der Fallwildentsorgung.Neben seinem Streckenbericht forderte Kreisjägermeister Fortmann beispielsweise eine intensive Bejagung des Fuchses, und mahnte zu besonderer Vorsicht bei der Kaninchenjagd zur Maisernte, um Unfällen vorzubeugen.
Als Gastredner sprach Clemens Hons, Justiziar der Landesjägerschaft Niedersachsen, über Änderungen des Waffengesetzes. Hons ging beispielsweise auf die sicher Aufbewahrung von Waffen und das Zutrittsrecht der zuständigen Behörde für Kontrollen ein.
