Vechta/Cloppenburg - „Ein Hardware-Defekt, der den Austausch eines Elementes erforderte“, so Anne-Christin Klare von der EWE-Pressestelle in Oldenburg, hat am Dienstag, 4. Februar, etwa ab 12.30 Uhr, eine bis in die Nacht andauernde Störung von EWE-Leitungen im Raum Cloppenburg/Vechta und zudem bis ins Emsland bewirkt.

Aufgetreten sei der technische Defekt, erklärte Klare weiter, „an einem Knotenpunkt in Cloppenburg“. Betroffen gewesen seien „schätzungsweise mehrere tausend Anschlüsse, sowohl im Privat- als auch im Geschäftskundenbereich“. Weitere Details zum Kreis der in Mitleidenschaft gezogenen Kunden wollte sie nicht nennen. Ebenso lagen ihr keine genauen Zahlen vor.

Vorrangig Telefon-, aber auch einige Datenleitungen waren plötzlich gekappt. Unmittelbar nach Bekanntwerden waren nach Angaben von Klare mehrere Techniker-Teams ausgerückt, um den Defekt so schnell wie möglich zu beseitigen. Sie arbeiteten allerdings noch in den Abendstunden mit Hochdruck an dem defekten Knotenpunkt. Zeitweise standen einige Verbindungen, brachen jedoch dann wieder zusammen, sagten einige Betroffene der NWZ .

In der Zwischenzeit hatte der Telekommunikationsanbieter eine „Hotline“ geschaltet, um die Kunden über den aktuellen Stand zu informieren. Laut Klare, die „die entstandenen Unannehmlichkeiten“ bedauerte, hielt sich die Zahl der eingehenden Beschwerden allerdings „in überschaubaren Grenzen“.