Vechta - Ortstermin auf der Baustelle für das Vechtaer Flüchtlingswohnheim an der Oldenburger Straße. Dort informierte sich der Arbeitskreis Innenpolitik der CDU-Landtagsfraktion über das Projekt, dass bis zu 75 Personen Platz bietet und von einem heimischen Unternehmer errichtet wird (die NWZ berichtete). Als Betreiber fungiert das Caritas Sozialwerk (CSW). Mit der Stadt Vechta besteht einen Betreibervertrag.
Am Donnerstag, 2. Juli, hatte die Gruppe in Hude Station gemacht. Für die Organisation der Rundreise zeichnet Ansgar Focke, flüchtlingspolitischer Sprecher der Christdemokraten in Hannover, verantwortlich. Er verwies darauf, dass die für die Kommunen in Niedersachsen errechneten Aufnahmezahlen wegen aktueller Entwicklungen um 20 Prozent übertroffen werden.
Stefan Menke (CSW Friesoythe) stellte die Pläne für Vechta vor. Dort wird auf den Faktor Betreuung, etwa bei der Erstorientierung, durch Hilfe bei Behördengängen oder bei der Vermittlung in Sprachkurse gesetzt. Weiter gelte es, die Flüchtlinge schnell in Arbeit zu bekommen. Als Ansprechpartner stehen zwei Sozialarbeiter und ein Hauswart zur Verfügung, der selbst aus Syrien stammt und als Dolmetscher einspringen kann. Sie sollen das CSW-Betreuungskonzept umsetzen. „Wir wollen den Menschen eine Möglichkeit bieten, ein Leben in Sicherheit führen zu können, auch wenn es nur auf Zeit ist“, so Menke.
