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NWZonline.de Region Vechta Gemeinden Vechta

Grüne fordern Reduzierung der Tierbestände

29.04.2019

Vechta Die Kreise Vechta und Cloppenburg gehören zu den Regionen mit der höchsten Nutztierdichte. Die intensive Tierhaltung und der daraus resultierende Überschuss an Nährstoffen führen zu Grundwasserbelastungen sowie Belastungen der Luft durch Ammoniak und Feinstäube. Deshalb ist nach Auffassung von „Bündnis 90/die Grünen“ die Reduzierung der Tierbestände die einzige Lösung des Problems.

Auf der Landestagung der Partei in Vechta machten die Grünen den Vorschlag, für die Tierhaltung eine Quote – ähnlich wie die Milchquote – einzuführen, die pro Hektar 80 Kilogramm Phosphat beinhalten soll. Professor Dr. Torsten Kirstges von der Jade Hochschule, der für den Verbund Oldenburger Münsterland eine Studie erarbeitet hatte, führte das negative Image des Oldenburger Münsterlandes auf die Landwirtschaft und die damit verbundenen Probleme zurück. Miriam Staudte, agrarpolitische Sprecherin der Grünen im Landtag sprach die Nährstoff-Überschüsse im Oldenburger Münsterland an. Diese seien nach der neuesten Erhebung noch gestiegen. Die Zahlen in der Geflügelhaltung seien ebenfalls gestiegen.

Viola Cramon, Kandidatin für das Europäische Parlament, erläuterte einen Vorschlag der Grünen, wie ökonomisch und sozial eine Reduzierung der Tierbestände erreicht werden könne. Es müsse einen Bestandsschutz für die Tierhalter geben, zudem sollten die Landwirte pro Hektar – wie erwähnt – ein Zertifikat über 80 Kilogramm Phosphat bekommen, Diese könnten aber auch verkauft werden. Wenn Betriebe nicht weitergeführt würden, müsse der Staat das Vorkaufsrecht für die Zertifikate bekommen. Das sei eine wirtschaftliche und ökologische Lösung.

Auf der agrarpolitischen Tagung referierten auch die Ex-Minister Christian Meyer und Uwe Bartels. Letzterer erläuterte den Standpunkt des Agrar-und Ernährungsforums Oldenburger Münsterland. Vertreter der Landwirtschaftskammer, eine Schweinehalterin und ein Bundesvorstandsmitglied von Neuland waren sich einig, dass eine höhere Wertschöpfung durch eine artgerechte Tierhaltung erforderlich sei.

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