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NWZonline.de Region Vechta Gemeinden Vechta

Analyse: Wohnkosten in Vechta stark gestiegen

10.11.2020

Vechta Die Wohnkosten sind in der Stadt Vechta gestiegen, besonders kleine Wohnungen bis zu 40 Quadratmeter sind überdurchschnittlich teuer. Dem Rat der Stadt Vechta wurde in der aktuellen Sitzung am Montag eine Wohnungsmarktanalyse vorgestellt, die vom dem Fachbüro ALP Institut für Wohnen und Stadtentwicklung erstellt wurde. Der Stadtrat beschloss, die Verwaltung zu beauftragen, gemeinsam mit der Politik Leitlinien für die Wohnraumversorgung der Stadt zu erarbeiten.

Die Ergebnisse der Wohnungsmarktanalyse haben gezeigt, dass Vechta weiterhin eine wachsende Stadt mit starker Kaufkraft ist (ca. 50 720 Euro pro Haushalt, Niedersachsen ca. 44 619 Euro). Generell sind die Bürger mit Vechta als Wohnstandort zufrieden. So gaben rund 89 Prozent der befragten Haushalte an, Vechta als Wohnstandort weiterzuempfehlen. Das Wachstum der Stadt ergibt sich, so die Analyse, nicht nur durch den Geburtenüberschuss, sondern auch durch Zuwanderung aus anderen Städten, Gemeinden oder Ländern.

Dennoch gebe es Handlungsbedarf in einigen Bereichen des Wohnungsmarktes, so die Analyse. Obwohl Vechta weiter wachse, gebe es in der Altersklasse der 30 bis 50-Jährigen starke Fortzüge in umliegende Gemeinden und Städte. Zwischen 2016 bis 2019 konnten vor allem Diepholz und Bakum starke Zuwanderungen aus Vechta verzeichnen. Aber auch Cappeln, Emstek und Cloppenburg gewannen an Bürgern aus dem Stadtgebiet, ergab die Analyse.

Es sei zu verzeichnen, dass in den letzten Jahren die Wohnkosten in Vechta stark angestiegen seien. Dies gelte für Mietobjekte genauso wie für Wohneigentum. Die Analyse ergab, dass die Mieten in der Zeitspanne von 2013 bis 2018 im Mittel um zwei Euro pro Quadratmeter gestiegen sind. Vor allem kleine Wohnungen bis 40 Quadratmeter seien überdurchschnittlich teuer. Hier liege das Mittel der Nettokaltmiete bei 12,55 Euro pro Quadratmeter. Ähnlich sehe es bei dem Kaufpreis aus. 2013 lag das Mittel für Einfamilienhäuser bei ca. 205 000 Euro, in 2018 sei der Preis auf einen Mittelwert von 325 000 Euro gestiegen.

Weitere Probleme gebe es im Segment des preisgünstigen Wohnraums für untere und mittlere Einkommen. Hier bestehe vor allem Bedarf nach kleinen Wohnungen für ein und zwei Personenhaushalte. Um den genannten und weiteren Problemen des Wohnungsmarktes nachzugehen, will die Stadt Vechta Leitlinien für die zukünftige Wohnraumversorgung aufstellen.

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