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Aktualisiert vor 4 Minuten.

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NWZonline.de Region Vechta Gemeinden Vechta

„Ein Beitrag gegen Populismus“

18.09.2019

Vechta Niedersachsens Justizministerin Barbara Havliza hat am Montag zusammen mit Vollzugsanstaltsleiter Dr. Manfred Krohn in der Justizvollzugsanstalt (JVA) Vechta die Wanderausstellung „Lasst mich ich selbst sein – Anne Franks Lebensgeschichte“ eröffnet. Dazu sind bereits mehr als 200 Schüler angemeldet. Die Öffentlichkeit kann sie Freitag und Samstag, 20. und 21. September, jeweils von 10 bis 17 Uhr besuchen. Vorbei ist die Ausstellung am 2. Oktober.

„Bei zunehmendem Antisemitismus, der nicht zu tolerieren ist, ist gerade diese Ausstellung ein Beitrag gegen Populismus und für unsere Demokratie“, erklärte die Justizministerin bei der Eröffnung. Gerade in einer Justizvollzugsanstalt, in der nur Männer zwischen 22 und 25 Jahre untergebracht sind, sei die Ausstellung besonders wichtig. Die Ministerin zeigte sich angetan davon, dass in der Anstalt zwölf so genannte Peer Guides ausgebildet wurden, die die vielen Besucher durch die Ausstellung führen werden. Die Lernbegleiter hätten sich freiwillig gemeldet, sich an zwei Tagen schulen lassen und das Tagebuch der Anne Frank gelesen. „Das ist ein wichtiger Beitrag gegen Antisemitismus und für Demokratie“, unterstrich die Ministerin.

Michael Fürst, Vorsitzender des Landesverbandes Niedersachsen der jüdischen Gemeinden, dankte der Vechtaer Anstalt, dass diese die Wanderausstellung präsentiere. Fürst erinnerte an die schrecklichen Taten in den Konzentrationslagern während der Nazizeit. Außerdem teilte Patrick Siegel, Direktor des Anne-Frank-Zentrums in Berlin, mit, dass diese Ausstellung seit vier Jahren durch die Justizvollzugsanstalten in Deutschland „wandere“. Er war erfreut darüber, dass sich auch in Vechta so viele Schulklassen zum Besuch angemeldet hätten. Siegel führte dann mit drei Ausstellungsbegleitern Interviews über deren Eindrücke. Und über das zu kurze Leben der Anne Frank.

JVA-Schulleiter Marc Thole berichtete von den Vorbereitung der Ausstellung. In allen Schulkursen der Justizvollzugsanstalt sei das Thema Anne Frank besprochen worden. Dabei sei auch die Idee geboren, Häftlinge mit der Ausstellungsbegleitung zu schulen.

Neben den Besuchen der Schulklassen werde es am Mittwoch, 24. September, eine Lesung mit dem unmittelbaren Zeitzeugen Gabriel Berger geben, der aus seinem Buch „Der Kutscher und der Gestapo-Mann“ vorliest. Für den Besuch der Ausstellung am 20. und 21. September ist eine Anmeldung bei Marc Thole, Telefon  0 44 41/88 41 74, notwendig.

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