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Ausbildung Buntes „Piratenfest“ krönt Praxisphase

Christoph Floren

VECHTA - Mehr als 100 Erst- und Zweitklässler der Vechtaer Christophorusschule haben sich am Donnerstag, 21. Juni, in Figuren wie Käpt’n Flint, den Roten Korsaren oder Klaus Störtebecker verwandelt. Der Grund: 24 angehende Erzieher der Fachschule für Sozialpädagogik (Justus-von-Liebig-Schule) hatten die Mädchen und Jungen als Abschluss einer Praxisphase ihrer Ausbildung zu einem selbst organisierten „Piratenfest“ eingeladen.

Nach dem Start in der Turnhalle mit einem Sketch und einem gemeinsamen Tanz ging es draußen weiter. An Aktionsständen, an denen es Stempel zu sammeln galt, konnten die Teilnehmer unter anderem Ketten und Flaggen basteln, auf eine Entdeckungsreise gehen, versunkene Schätze suchen oder sich seeräubermäßig schminken lassen. Und dazu wurde gesungen, fast so, wie es unter echten Piraten üblich ist. Als Erinnerung an die gemeinsam verbrachten Stunden winkten bei vollen Stempelkarten Teilnahmeurkunden.

Schulen kooperieren

Birgit Lohmann-Liebezeit, die Klassenlehrerin der 19- bis 25-jährigen Fachschüler Sozialpädagogik, die auch einen jungen Mann in ihren Reihen haben, lobte die Kooperation mit der Christophorusschule: „So erhalten die Berufsschüler Gelegenheit, neben den üblichen Blockpraktika Praxiserfahrungen zu sammeln.“ Das ermöglicht auch die bereits seit Oktober 2011 laufende Kreativ-Arbeitsgemeinschaft „kunterbunt“ mit ihren wöchentlichen Treffen.

Zwei Monate Planung

Eigenständig vorbereitet und von der Themenwahl bis zu den Angeboten geplant hatten die Fachschüler Sozialpädagogik das Piratenfest in zweimonatiger Detailarbeit. 2011 gab es an gleicher Stelle ein „Zirkusfest“. So sind die Weichen für eine Fortsetzung der Kooperation 2013 gestellt.

  Übrigens: Erzieher, wie sie etwa an „Kitas“ verlässlichen Grundschulen arbeiten, werden gesucht, weiß Lohmann-Liebezeit. Was sie sich wünscht: Eine höhere Männerquote in diesem Beruf.

NWZ

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