VECHTA - 955 Quadratmeter Hauptnutzfläche, 2316 Quadratmeter Bruttogeschossfläche, 8750 Kubikmeter umbauter Raum, Kosten fünf Millionen Euro: Das sind die Eckdaten für das neue Hörsaal- und Seminargebäude der Universität Vechta, das bis August 2012 an der Universitätsstraße entsteht. Nach der Fertigstellung können dort bis zu 400 Studenten Vorlesungen besuchen und 180 angehende Akademiker an Seminaren teilnehmen. Bauherr ist das Land Niedersachsen, das mit dem Projekt dem Wachstum der Universität Rechnung trägt.
Prägend für das OM
Vor dem ersten Spatenstich durch die Offiziellen, allen voran Wissenschafts- und Kulturministerin Prof. Johanna Wanka und Universitätspräsidentin Prof. Marianne Assenmacher, lobten die Gastredner bei einem Empfang in der Aula in Grußworten die Entwicklung der Universität Vechta als wichtigste Bildungseinrichtung im Oldenburger Münsterland (OM).
Zentrale Einrichtung
Assenmacher sprach von einem besonderen Tag der Anerkennung und des Vertrauensbeweises für die Universität. Den dreigeschossigen Neubau nannte sie prägend für das Campus-Bild. Trotz der Freude über das aktuelle Vorhaben äußerte sie einen weiteren Wunsch für unsere Uni: Eine Erweiterung der Mensa. Wanka nannte das Projekt einen Meilenstein der Entwicklung, wünschte allen Beteiligten einen zügigen Bauverlauf und stellte fest: Eine Region wie diese braucht eine Universität. Bürgermeister Uwe Bartels (Pro Vechta) wertete das Ereignis als einen großen Tag für die Universität und die Stadt Vechta, während der heimische CDU-Landtagsabgeordnete Dr. Stephan Siemer (Vechta) Präsidentin Assenmacher eine Taktgeberin nannte und ihr Siebenmeilenstiefel überreichte, um das vorgegebene Tempo auch beibehalten zu können. Richard-Wilhelm Bitter vom Staatlichen Baumanagement Osnabrück-Emsland skizzierte den seit Januar 2010 geplanten Neubau als zentralen Ort universitären Lebens, der sachlich und ohne Schnörkel errichtet werde.
