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NWZonline.de Region Vechta Gemeinden Vechta

Ausstellung: Flower Power mitten in Vechta

04.06.2018

Vechta „Pflanzen sind mein Leben, darin gehe ich voll auf“, schwärmt Elke Fukking und ordnet ihre Pflanzen auf einem Holztisch. Kapuzinerkresse steht dort neben Orangenminze, Zitronenmelisse und Thaibasilikum. Alte Kulturpflanzen, Wildkräuter und seltene Gemüsesorten haben es der Frau aus Rahden angetan. Und damit ist sie am vergangenen Wochenende beim „stadtgARTen“ auf dem Zitadellenplatz in Vechta nicht allein.

Eigentlich betreibt Elke Fukking in der Nähe von Espelkamp eine kleine Kräutergärtnerei. Dort kultiviert sie die verschiedensten Kräuter – und besonders solche, die oftmals schon in Vergessenheit geraten sind. Wie der Gute Heinrich beispielsweise, die Urform des heutigen Spinats. Für die mittlerweile 19. Ausgabe der Schau packte die gelernte Gärtnerin am vergangenen Wochenende einen Teil ihrer Kräuter ein und reiste zur Garten- und Kunstausstellung nach Vechta. Ebenso wie rund 100 weitere Aussteller, die bei der ältesten Schau ihrer Art im Oldenburger Münsterland ihre (Garten-)Kunst anboten. Und die ließ nicht nur die Herzen von Gartenfreunden ein klein wenig schneller schlagen.

Zu sehen gab es so einiges. An den Ständen von Landschaftsbaubetrieben und Gärtnereien kämpften Rosen und Hortensien mit ihren knallbunten Blüten um die Gunst der Besucher und betörten nicht nur mit ihren Farben, sondern auch mit ihrem Duft. An anderer Stelle wuchsen Windspiele, Nistkästen oder rustikale Dekoobjekte wie Blumen aus der Erde. Viele Besucher nutzen aber auch die Chance und ließen sich von den Spezialisten Tipps in puncto Gartengestaltung geben oder fachsimpelten über die verschiedensten Blumensorten.

Zum Duft der Rosen gesellte sich übrigens schnell ein würziger Rauchgeruch. Das war in diesem Fall nicht einer neuen Züchtung zu verdanken, sondern dem Flammlachs, der beim „stadtgARTen“ neben Kuchen und anderen Leckereien serviert wurde. Dabei konnten die Besucher auch noch einige Tanzschritte abschauen. Denn auch in diesem Jahr schwebten Tänzer zum „Tango Argentino“ über den Boden. Am Sonntagvormittag wippte beim Jazz-Frühshoppen außerdem das ein oder andere Bein im Takt mit.

Wen es vorbei an Gräsern und Lavendel führte, entdeckte auch rund um das Museum im Zeughaus viele urige Stände. Hier zeigten die Aussteller mit ihrem Korbmacherhandwerk oder Drechselarbeiten wahrlich Kunst zum Anfassen – denn Nachfragen und Fachsimpeln war auch beim diesjährigen „stadtgARTen“ Pflicht.

Auch Elke Fukking gab am Wochenende immer wieder Tipps rund um Kräutersorten und deren Pflege. Oder sie erzählte den Besuchern von ihrem Wunsch, sich im Garten zwischen Kräutern und Blumen ein richtiges Bett zu bauen. Ob es damit geklappt hat, wird sich wohl erst beim „stadtgARTen“ 2019 herausstellen. Denn auch dann sind Elke Fukking und ihre Kräuter in Vechta wieder mit dabei.

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