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NWZonline.de Region Vechta Gemeinden Vechta

Dialyse und Intensivmedizin im Fokus

06.09.2017

Vechta Während das jährliche Hygienesymposium der Corantis-Klinken Tradition hat, veranstaltete der Verbund erstmals eine Tagung zu ausgewählten Schwerpunktthemen der Hygiene. Im Fokus standen in Vechta Dialyse und Intensivmedizin. Dazu gewährten Experten Einblicke in die tägliche Praxis vor dem Hintergrund klinisch relevanter Fragen.

Nach der Begrüßung von Kathrin Gödker (Corantis-Kliniken) und der Vorstellung des Themas durch Aloys Muhle, Geschäftsführer des St. Marienhospitals Vechta, moderierte Dr. Bernhard Birmes (Christliches Krankenhaus Quakenbrück) das Programm und regte zum einem intensiven, kollegialen Gedanken- und Erfahrungsaustausch an.

Dr. Matthias Rabba (St.-Josefs-Hospital Cloppenburg) brachte den Teilnehmern die Strategien und die Relevanz eines rationalen Antibiotikaeinsatzes näher. So sei das Antibiotic Stewardship (ABS) im stationären Sektor zwar etabliert, aber ausbaufähig, und nehme vor dem Hintergrund wachsender Antibiotikaresistenzen eine immer wichtigere Rolle ein. Essentiell sei die Zusammenarbeit eines interdisziplinären Teams, zu dem neben Ärzten beispielsweise auch Apotheker gehörten.

Dr. Johannes Beckermann (St. Marienhospital Vechta) referierte zu katheter-assoziierten Infektionen in der Dialyse. Themen waren beispielsweise die verschiedenen Formen von Zugängen und ihr Wandel im Lauf der Zeit, aber auch Zahlen, Daten, Fakten zu Infektionen weltweit im Vergleich zum St. Marienhospital Vechta.

Hygienefachkraft Kerstin Oltmann (St.-Josefs-Hospital Cloppenburg) beschäftigte sich mit der Vermeidung katheter-assoziierter Infektionen. Sie fragte nach der Entstehung der Infektionen und der Lage der Eintrittspforten. Die Referentin gab zudem einen sehr praxisnahen Überblick zu Neuerungen in der aktuellen „Krinko-Empfehlung“. So sei die korrekte Händehygiene auch bei knapper Zeit Pflicht: „Was nützt der beste High-Tech-OP-Saal, wenn es an der Basishygiene mangelt?“, so Oltmann.

Auch Olaf Janssen, Hygienefachkraft am St. Marienhospital Vechta, vermittelte einen sehr praxisorientierten Einblick in die Thematik „Strategien im Umgang mit MRE-Patienten“ und stellte MRSA-Maßnahmenpakete der Klinik vor.

Die Tagung endete mit einer gemeinsamen Diskussionsrunde. „Wir freuen uns über das Interesse an der Tagung, das sich in den rund 60 Teilnehmern widerspiegelte“, resümierte Kathrin Gödker: „Es zeigt, wie hoch der Bedarf an Information und Austausch seitens der Ärzte und Pflegekräfte ist.“

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