VECHTA - VECHTA/CCF - Den inzwischen 15. Gerontologie-Preis hat Bürgermeister Uwe Bartels (Pro Vechta) gestern in der kleinen Aula der Hochschule verliehen. Mit der Auszeichnung würdigt die Stadt Vechta jährlich herausragende Leistungen von Studenten der Alternswissenschaften. Die mit jeweils 255 Euro dotierten Preise erhielten die drei Diplom-Studenten Anna Weber, Friderike Damm-Feldmann und Jürgen Weemeyer. Weber hatte eine Arbeit zur Frage, inwieweit von den „68ern“ als Generation gesprochen werden kann, vorgelegt. Damm-Feldmann beschäftigte sich mit der Frage, ob älteren Männern im Unterschied zu Frauen zu Recht regelmäßig Bildungsabstinenz bescheinigt wird. Weemeyers Thema lautete: „Reisen als Freizeitbeschäftigung von Senioren im Diskurs zwischen individuellen Bedürfnissen und Tourismuswirtschaft“.

Bartels lobte die Leistungen von Studenten und Dozenten am Institut für Interdisziplinäre Gerontologie. Zudem verwies er auf die überregionale Ausstrahlung der alternswissenschaftlichen Studiengänge an der Hochschule.

In der Feierstunde anlässlich der Preisverleihung übergab Prof. Martin Schweer als Vorsitzender des Prüfungsausschusses „Gerontologie/Soziale Arbeit“ die Diplomzeugnisse. Als Gast sprach Monika Held über „Alt werden immer nur die anderen... Warum es so schwer ist, sich das eigene Altern vorzustellen“.