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NWZonline.de Region Vechta Gemeinden Vechta

Projekt zur Nachhaltigen Agrarwirtschaft: Landwirtschaft wird im Kreis Vechta fit für Zukunft

28.01.2021

Vechta /Berlin Mit einem Labor für Geflügel und Schweine zu mehr Tiergesundheit und besserem Nährstoffmanagement: Das ist das Ziel des Konzeptes „5G Nachhaltige Agrarwirtschaft“ im Landkreis Vechta, das nun mit fast vier Millionen Euro vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur gefördert wird.

Bundesminister Andreas Scheuer (CSU) hat nun in einer virtuellen Konferenz Landrat Herbert Winkel als Vertreter des regionalen Konsortiums die Zuwendungsurkunde übergeben. Das Konzept aus dem Landkreis Vechta ist eines der ersten zehn Projekte, die im Rahmen des 5G-Innovationswettbwerbs gefördert werden. Im Labor kommen sowohl die 5G-Technologie als auch die Künstliche Intelligenz (KI) zum Einsatz, teilt der Landkreis nun mit.

Pioniere im Landkreis

„Wir freuen uns, dass der Landkreis Vechta bei der Erprobung von 5G-Anwendungen zur Pioniergruppe in Deutschland gehört. Wir wollen mit unseren Kooperationspartnern die Möglichkeiten neuester Mobilfunktechnologie für eine nachhaltigere und transparentere Landwirtschaft nutzen – zum Wohle von Tier und Umwelt“, so Winkel. Man wolle so einen weiteren Schritt in die Zukunftsfähigkeit der Landwirtschaft gehen, hieß es von den Projektteilnehmern.

Glückwünsche erreichten die Antragsteller von der örtlichen CDU-Bundestagsabgeordneten Silvia Breher. Man bringe mit dem Projekt nicht nur die 5G-Technologie weiter voran, sondern stelle damit die Innovationskraft des Oldenburger Münsterlands sowie die Offenheit für Technologie und die Zukunft unter Beweis. „Wenn einer Zukunft der Landwirtschaft kann, dann wir! Klasse und herzlichen Glückwunsch!“

Gesundheit per App

So wird beispielsweise die Universität Göttingen daran arbeiten, tier-, stall- und betriebsbezogenen Daten zusammenzufassen und daraus mittels Künstlicher Intelligenz spezielle Algorithmen zu programmieren. Diese können dann in eine App übertragen werden und Hinweise und Handlungsempfehlungen für die Gesundheit der Tiere geben – beispielsweise bei auffälligen Bewegungsprofilen, die auf eine Erkrankung schließen lassen.

Im Konzeptantrag hatten die Autoren auf die Chancen von 5G für die Lebensmittelherstellung der Zukunft verwiesen: Mit der Vernetzung und Digitalisierung vom Elterntier bis zur Mast, vom Güllefass bis zum Futtermittel könne die Landwirtschaft intelligent und nachhaltig optimiert werden. Um den Mobilfunkstandard 5G nutzen zu können, erinnerte Landrat Winkel an die Bedeutung des bereits begonnenen Breitbandausbaus im Kreis Vechta.

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