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NWZonline.de Region Vechta Gemeinden Vechta

2,28 Millionen Euro eingezogen

28.01.2020

Vechta Die Sicherheit der Besucher und des Personals des Amtsgerichts Vechta ist verbessert worden. Das Land hat 28 neue Wachtmeister eingestellt, davon arbeiten sechs im Bezirk des Landgerichts Oldenburg, die auch in Vechta zwei oder dreimal im Monat tätig sind. Das geht aus dem Jahresbericht des Amtsgerichts Vechta hervor.

Hinzu kämen die Kontrollen durch die sechs Wachtmeister des Gerichts, die ebenfalls Einlasskontrollen durchführten, ergänzte Amtsgerichtsdirektorin Mechthild Beckermann. Kürzlich musste einer junger Frau von der Polizei ein Einhandmesser abgenommen werden. Und in einem anderen Fall sollte Marihuana mit ins Gericht genommen werden. Kontrollen werden auch bei speziellen Verfahren durchgeführt. Es gab auch Personen, die angesichts der zu sehenden Kontrolle den Rückzug antraten.

Aus dem Jahresbericht des Amtsgerichts wird zudem deutlich, dass die Zahl der Zwangsversteigerungen im vergangenen Jahr auf 20 gesunken ist. Vor zehn Jahren waren es noch 70 Fälle. Die Zahl der Insolvenzanmeldungen stieg auf 155, davon wurden jedoch nur 37 eröffnet. Die Zahl der Verbraucherinsolvenzen bewegte sich mit 198 auf Vorjahresniveau.

Die Zahl der Zivilverhandlungen sank auf 936. Vornehmlich um Wohnraumstreitigkeiten und Sachschäden nach Unfällen ging es dort. Da die Streitwert-Grenze bei einer Zivilklage vor dem Amtsgericht bei 5000 Euro liegt, gab es nur wenige Diesel-Auto-Fälle. Alles was über 5000 Euro liegt, wird vor dem Landgericht verhandelt. Im Strafrecht gab es 1060 Einzelrichtersachen für Erwachsene und 298 bei Jugendlichen. Das Schöffengericht verhandelte 31-mal, das Jugendschöffengericht 48-mal.

Beim Familiengericht wurden 718 Fälle behandelt, davon 313 im Umgangs-und Sorgerecht, die Zahl der Unterhaltsstreitigkeiten sank enorm von 135 auf 76. Das deutet darauf hin, dass sich die sich Scheidenden gütlich geeinigt haben. Die Zahl der Scheidungen belief sich auf 242. Es gab 826 Testamentsfälle. Immer weiter nehmen die Betreuungsfälle zu. Es waren 2019 1791, vor zehn Jahren 1343. Die Zahl der Wohnungseigentumsfälle steigt weiter an. Es wurden 161 Fälle – das sind die Wohnobjekte, dazu kommen aber die einzelnen Wohnung – registriert.

Die sechs Gerichtsvollzieher zogen 2019 2,28 Millionen Euro ein, es gab 2019 insgesamt 1649 Anträge auf Pfändungen und 42 Anträge auf Wohnungsräumungen. Geschäftsleiter Martin Rolfes wies darauf hin, dass das Amtsgericht Vechta Ausbildungsbehörde für Rechtspfleger und Ausbilder für die Service-Einheiten (früher mittlerer Dienst) ist.

Das Gericht hat zwölf Richterstellen (acht weibliche und vier männliche), genauso viele Rechtspfleger (vier männliche und acht weibliche), 38 Mitarbeiter in den Service- Einheiten (drei männliche und 35 weibliche), vier Auszubildende, einen Referendar, sechs Wachtmeister (zwei weibliche), vier Auszubildende und einen Referendar.

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