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NWZonline.de Region Vechta Gemeinden Vechta

Positive Zahlen für das Ausbildungsjahr

01.11.2018

Vechta Die Bewerberzahl ist stabil, das Ausbildungsangebot steigt. Das ist die frohe Botschaft der Bilanz des Ausbildungsjahres, die die Agentur für Arbeit, die Oldenburgische Industrie- und Handelskammer sowie die Kreishandwerkerschaften Vechta und Cloppenburg am Dienstag in Vechta präsentierten. Agentur-Chefin Tina Heliosch hatte nur eine Bitte an die Auszubildenden, die noch ohne Stelle sind: Seid flexibler in der Berufswahl, seid mobiler, was den Arbeitsort angeht.

Im Berichtsjahr (Oktober 2017 bis Ende September 2018) meldeten die Betriebe dem Arbeitgeberservice der Arbeitsagentur und der Jobcenter 3417 Ausbildungsstellen. Das waren 132 mehr als im Vorjahr. Im gleichen Zeitraum suchten 2653 Bewerber mit Hilfe der Berufsberatung einen Ausbildungsplatz, 18 weniger als im Vorjahr. Zum Abschluss des Ausbildungsjahrs am 30. September 2018 waren noch 166 Bewerber unversorgt und 254 Ausbildungsstellen unbesetzt.

„Die Schere zwischen der Bewerberzahl und den angebotenen Ausbildungsplätzen im Oldenburger Münsterland geht weiter auseinander. Zwar sind die Bewerberzahlen im Vergleich zu anderen Regionen noch relativ stabil, dem gegenüber wächst die Nachfrage der Betriebe an Azubis jedoch stetig“, so Heliosch.

Im Jahr 2020 kommt ein weiterer Faktor hinzu, der die Konkurrenzsituation um die Bewerber mit Abitur weiter verschärfen wird. Die Umstellung der Gymnasien von acht auf neun Jahre führt zum Wegfall eines Abiturjahrgangs. „Das bedeutet für das Oldenburger Münsterland voraussichtlich über 300 Ausbildungsplatzbewerber weniger in 2020“, erklärte Heliosch.

Die Oldenburgische Industrie- und Handelskammer (IHK) meldet für das Oldenburger Münsterland 1416 Ausbildungsverträge (27 mehr als im Vorjahr). Die größten Steigerungen gab es im Bausektor mit 33 Verträgen mehr (25,4 Prozent). In der Gastronomie hat sich der Trend aus den Vorjahren fortgesetzt, und es wurden 5,9 Prozent weniger Ausbildungsverträge abgeschlossen, berichtet Stefan Bünting, stellvertretender Abteilungsleiter Aus- und Weiterbildung der IHK.

Die Kreishandwerkerschaft Cloppenburg spricht von einer stabilen Nachfrage nach handwerklicher Ausbildung. Im Kammerbezirk Oldenburg ist der Landkreis Cloppenburg mit 614 (Vorjahr: 600) neuen Verträgen weiterhin am ausbildungsstärksten. Vor allem die Bau-, Elektro-, Holz- und Kfz-Handwerke haben in diesem Jahr großen Zulauf erfahren. Allerdings konnten bis zu 40 Prozent der möglichen Ausbildungsplätze nicht besetzt werden, so Hauptgeschäftsführer Dr. Michael Hoffschroer.

Im Landkreis Vechta wurden 500 neue Lehrverträge in 38 Handwerksberufen eingetragen (plus elf Prozent). In den Gewerken Elektrotechnik, Metallbau, Tischler, Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik, Land- und Baumaschinenmechatronik sowie in Kfz-Mechatronik gab es Zuwächse von 20 bis 45 Prozent. „Leider reicht diese Steigerung nicht aus, um den Fachkräftemangel zu begegnen“, erklärt Markus Nacke, Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Vechta. Es müssten noch mehr Schulabgänger von einer Ausbildung im Handwerk überzeugt werden, um den Fachkräftebedarf zu decken.

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Peter Linkert Redaktionsleitung Cloppenburg / Redaktion Münsterland
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