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NWZonline.de Region Vechta Gemeinden Vechta

Zahl der Strafverfahren nimmt zu

08.02.2019

Vechta Die Zahlen der zivilen Verfahren, der Zwangsversteigerungen und Eröffnung von Insolvenzverfahren haben im Jahr 2018 abgenommen. Zugenommen haben die Strafsachen vor dem Schöffengericht und dem Jugendschöffengericht. Die sechs Gerichtsvollzieher des Amtsgerichtes Vechta haben im vergangenen Jahr mehr als zwei Millionen Euro von Schuldnern eingezogen. Diese Zahlen haben jetzt Amtsgerichtsdirektorin Mechthild Beckermann und Geschäftsleiter Martin Rolfes mitgeteilt.

Gab es 2005 noch 161 Zwangsversteigerungen, waren es 2017 nur noch 36 und im letzten Jahr 30. Der Grund dafür ist, dass es bei Einfamilienhäusern beispielsweise nicht mehr zur Zwangsversteigerungen kommt, weil die Objekte auf dem Markt verkauft werden. Es gab 2018 108 Anträge auf Eröffnung von Insolvenzverfahren, eröffnet wurden jedoch nur 29. Hingegen wurden fast alle Anträge (197) auf Verbraucherinsolvenz (194) eröffnet. 2008 gab es 1278 Zivilverfahren, im vergangenen Jahr nur noch 940. Es gab 976 Einzelrichterstrafsachen, 43 Schöffenverfahren, (Vorjahr 31) und 54 Jugendschöffensachen (Vorjahr 40). Die Zahl der Einzelrichter-Jugendverfahren blieb mit 268 fast gleich.

Bei den 735 Familiensachen ging es bei 234 Fällen um Umgangs-und Sorgerechtssachen, in 135 Fällen um Unterhaltsstreitigkeiten und um 219 Scheidungsanträge, in den Jahren zuvor waren es noch 257 und 261. Die Testaments-und Nachlasssachen waren mit 741 und 676 fast gleich hoch. Die Zahlen der Grundbucheintragungen war leicht rückläufig. Das kann auch daran liegen, dass bei größeren Wohnkomplexen nur ein Eintrag für mehrere Wohnungen erfolgt, wie Rolfes erklärt. Die Zahl der gesetzlichen Betreuungen hat zugenommen, da die Menschen älter werden. 2018 waren es 1733 Betreuungen, vor zehn Jahren waren es 1319.

Das Amtsgericht Vechta hat 13 Richter und -innen, 16 Rechtspfleger und -innen, 40 Mitarbeiter und -innen in den Service-Einheiten, sechs Wachtmeister und -innen, zwei Referendare und drei Auszubildende. Größere Gebäudeinvestitionen gibt es 2019 nicht. Lediglich die zwei Vorführzellen werden aus Sicherheitsgründen saniert.

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