VECHTA - Eine Klasse der Vechtaer Ludgerus-Schule bis zum Schuljahr 2008/2009 mit 32 Computerarbeitsplätzen ausstatten: Dieses Ziel verfolgen die Initiatoren einer Kooperation zwischen der Bremer Justizvollzugsanstalt (JVA) Sonnemannstraße und der Schule.
Bisher hat die Ludgerus-Schule, so der in Vechta ansässige EDV- und Elektroniksachverständige Gerhard Menninga, der sich für das Vorhaben einsetzt, 34 von Inhaftierten aufgearbeitete 17-Zoll-Monitore sowie eine Anzahl von Laserdruckern erhalten. Nun haben Sponsoren aus der Industrie laut Menninga weitere Rechner und Monitore zugesagt. In der JVA überarbeitet, sollen sie demnächst in der Schule genutzte, überalterte Geräte ersetzen. Am Mittwoch, 30. April, konnten Vertreter der Schule aufgearbeitete DVD-Laufwerke entgegen nehmen, die ein renommierter Hersteller gestiftet hatte.
Seit drei Jahren arbeiten Insassen der Bremer Haftanstalt von Industrieunternehmen zur Verfügung gestellte PCs auf, ergänzen und testen sie. Diese „Hardware“ geht an Schulen, die sie wiederum im Unterrichtsalltag einsetzen. Für die Projekt-Fortsetzung benötigt die JVA Rechner, Monitore, Tastaturen, Drucker, Speicher und weitere EDV-Hardware“. Gesucht werden auch Lizenzen für Betriebssysteme, vorwiegend „Windows XP-Professional“.
