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Bildung Dienstleister für die regionale Wirtschaft

Christoph Floren

VECHTA - Inne halten und Zwischenbilanz ziehen: So sieht Prof. Jons Kersten, Präsident der Privaten Fachhochschule für Wirtschaft und Technik (FHWT), das Jubiläum „20 Jahre duales Studium in Vechta“. Es bedeutet: Eine Hochschulausbildung mit festen Praxisblöcken in Betrieben – etwa in den Fächern Betriebswirtschaft, Elektrotechnik oder Maschinenbau. Am Mittwoch, 10. November, ab 18 Uhr erinnern diejenigen, um die es geht, im Kreishaus an „Stationen einer Erfolgsgeschichte“, so Kersten.

Rückblick und Ausblick

Die Urteile kommen aus berufenem Mund: Dafür stehen der Unternehmer Olaf von Lehmden (Firma „EnviTec Biogas“), Absolvent des ersten FHWT-Jahrgangs, und David Arndt (Ausbildungsbetrieb „Astrium“, Abschluss 2010). Aus der Sicht eines Unternehmens, das an der Geschichte einer Bildungseinrichtung, die sich als Dienstleister der regionalen Wirtschaft versteht, mitgeschrieben hat, spricht Peter Mager.

Kersten sieht die aus der ursprünglichen Berufsakademie (BA) Oldenburger Münsterland hervor gegangene Fachhochschule „an der Schwelle zu neuen Aktionsfeldern“. Eins davon ist die im Herbst 2008 installierte Führungsakademie. Ihr Ziel ist die Befähigung von Fachkräften zum Ausfüllen von Führungspositionen. Anders gesagt: Nicht nur Fachwissen, sondern auch der Umgang mit Kunden und Mitarbeitern wird vermittelt. Zwischen den einzelnen Modulen sind Supervisionen verankert. „Also werden die Leute nicht allein gelassen“, betont Kersten, nach dessen Angaben dieses Angebot bislang „einzigartig in Norddeutschland“ ist.

Was die „FHWT“-Studenten auszeichnet, ist ihr Selbstverständnis. „Sie fragen ihre Professoren“, verweist der Präsident auf die „partnerschaftliche Atmosphäre vor Ort“. Dafür sprechen Argumente wie eine Ausbildung mit Jobgarantie oder engagierte Betreuung in Praxis und Theorie sowie international anerkannte Abschlüsse durch Akkreditierung.

Anforderungen erfüllen

Wie ein roter Faden kennzeichnet das Wort Dienstleister die FHWT-Geschichte. Mitglieder sind vorrangig regionale Mittelständler. Sie fordern qualifizierte Mitarbeiter, die verantwortliche Positionen gestalterisch ausfüllen.

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