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Bildung „Endlich steht dran, was drin ist“

Christoph Floren

VECHTA - „Dieser Tag bedeutet mehr, als eine Namensänderung. Vechta hat sich positioniert.“ So hat Niedersachsens Wissenschaftsministerin Prof. Johanna Wanka (CDU) anlässlich eines Festakts zum ersten „Vechtaer Universitätstag“ am Freitag, 29. Oktober, die offizielle Umbenennung der Hochschule beschrieben. Nach dem Beschreiten eines „zum Teil sehr steinigen Weges“ habe sich die führende Bildungseinrichtung im Oldenburger Münsterland als „kleine, moderne und sehr lebendige Universität“ mit derzeit 3300 Studenten, davon 750 Erstsemestern erwiesen, so Wanka. In einem Ausblick verwies die Ministerin überdies darauf, dass Vechta „2011 erstmals in die leistungsbezogene Mittelzuweisung Niedersachsens einbezogen wird“.

Dank für Engagement

In der Aula der landesweit jüngsten Universität hatten sich zahlreiche Vertreter aus Politik, Wissenschaft, Kirche und öffentlichem Leben eingefunden. Sie verfolgten ein Ziel: Die Übermittlung von Glückwünschen zur Umsetzung der im Sommer 2009 vom Landtag in Hannover beschlossenen Statusänderung. Der Dank der Redner, unter ihnen Bürgermeister Uwe Bartels (Pro Vechta), „Pro Uni“-Chef Hans Georg Niesel und Peter Cromme, als Vorsitzender der Universitätsgesellschaft, galt den Förderern und Begleitern, die es ermöglicht hätten, dass „die Universität ihren Platz in Vechta gefunden hat“, so Vizepräsidentin Dr. Marion Rieken.

Als alte und neue Präsidentin freute sich Prof. Marianne Assenmacher über den Namen: „Universität Vechta – damit steht endlich dran, was drin ist“. Sie betonte „die Kraft und Veränderungsbereitschaft in dieser Einrichtung“.

Verbindendes im Blick

Die Bilanz ihrer Amtsjahre fasste sie kurz: „Letztlich haben wir uns hier zusammengerauft, an einem Ort, an dem Universität gemeinsam gelebt wird“. Zukünftig will sie „unsere Effektivitätsreserven aktivieren, anstatt über Personalabbau nachzudenken“.

Ein weiterer Höhepunkt der Feier war die erste Verleihung des von dem Vechtaer Reiseunternehmer Hans Höffmann gestifteten gleichnamigen Wissenschaftspreises für interkulturelle Kompetenz. Die mit 10 000 Euro dotierte Auszeichnung erhielt der Bildungsforscher Prof. Louis Henri Seukwa (Hamburg) für seine in dem Buch „Der Habitus der Überlebenskunst“ veröffentlichten Untersuchungen zu jugendlichen Migranten aus Afrika.

Anschließend stellte sich die Universität der Öffentlichkeit vor. Workshops, Vorträge, Informationsstände und Mitmachaktionen luden zum Austausch ein.

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