VECHTA - Kooperationsmöglichkeiten mit der Hochschule Vechta hat Prof. Wladimir Razumov, Leiter des Instituts für Philosophie an der 1974 gegründeten Staatlichen Universität Omsk (Sibirien), ausgelotet. Der Wissenschaftler arbeitet auch als Lehrer für ethische Fragen in der Polizeiausbildung der mit mehr als 1,1 Millionen Einwohnern siebtgrößten russischen Stadt. Eingeladen hatten ihn die Professoren Peter Nitschke und Rudolf Rehn (Institut für Bildungs- und Sozialwissenschaften).

Zu Razumovs Programm gehörten auch Gespräche mit Fachkollegen und eine Begegnung mit dem Präsidium der Hochschule. Weiter besuchte der Gast den Jungtätervollzug in der Haftanstalt Willohstraße, wo zahlreiche Häftlinge aus Staaten der früheren Sowjetunion einsitzen. Vor Ort nutzte er die Gelegenheit zu Gesprächen.

Im Juni wird eine Vechtaer Delegation zu einem Gegenbesuch nach Omsk reisen. Razumovs Heimatuniversität gliedert sich in 13 Fakultäten, von Mathematik bis zu internationaler Betriebswirtschaftslehre.

Mehr Informationen auch unter www.univ2.omsk.su

www.uni-vechta.de