VECHTA - VECHTA - „Wenn man sich mit seiner Region identifizieren soll, muss man auch etwas darüber wissen.“ Helfen, diese Bedingung zu erfüllen, so erklärt Prof. Martina Flath (Hochschule Vechta, Geographie), will das Projekt „Action Learning for Identity and Competence in European Rural Areas“ – Handlungskompetenz und regionale Identität in ländlichen Regionen Europas“ (ALICERA).

Das von der Europäischen Union (EU) mit 900 000 Euro unterstützte Vorhaben ist zunächst auf zwei Jahre ausgelegt. Es wird von der Hochschule Vechta aus gesteuert und beschäftigt sich mit handlungsaktivem, außerschulischem Lernen am Beispiel des Bauernhofs. Es richtet sich an unterschiedliche Zielgruppen, darunter Schüler aller Altersgruppen sowie Lehrer. Mit im Boot sind Partner aus fünf europäischen Ländern, darunter aus Frankreich und Litauen. Sie vertreten die Bereiche Agrar und Bildung. Hinzu kommt die Landwirtschaftskammer Weser-Ems, die mit ihrem Engagement einen Beitrag zur Imageverbesserung der Landwirtschaft leisten will.

Heute geben Landrat Albert Focke (CDU) und Hochschulpräsidentin Prof. Marianne Assenmacher im Vechtaer Kreishaus den „ALICERA“-Startschuss. Zwei Tage lang beraten mehr als 25 Fachleute aus Deutschland, Litauen, Ungarn, Österreich und Frankreich sowie weitere Gäste über verschiedene Möglichkeiten, „Wissen zu transportieren, wie Lebensmittel produziert werden“, so die Verantwortlichen. Zum Programm der Veranstaltung gehören unter anderem Vorträge und Diskussionen zu Themen wie „Transparenz schaffen – vom Erzeuger bis zur Ladentheke“, die Präsentation der „Experimentalfarm Kerlavic“ im agrarischen Intensivgebiet Bretagne (Frankreich) sowie der Ortstermin auf einem Bauernhof.

Mehr Informationen auch unter www.alicera.ispa.uni-vechta.de