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NWZonline.de Region Vechta Gemeinden Vechta

Bündnis fordert mehr Geld für die Uni Vechta

21.08.2018

Vechta Ein Bündnis verschiedener Institutionen im Nordwesten fordert in einem gemeinsamen Schreiben an die Landesregierung die Zukunftssicherung der Universität in Vechta. Grund hierfür ist nach Angaben des Bündnisses, dass auch im Haushaltsentwurf 2019 keine Aufstockung der Grundfinanzierung der Uni Vechta vorgesehen ist.

Unterschrieben haben den Brief die Oldenburgische Industrie- und Handelskammer, die Landwirtschaftskammer sowie die Handwerkskammer und die Landkreisen Vechta und Cloppenburg, die Kreislandvolkverbände Vechta und Cloppenburg, das Agrar- und Ernährungsforum sowie die Universitätsgesellschaft der Universität Vechta.

Die Initiative dazu hat der ehemalige Landwirtschaftsminister und Vorsitzende der Universitätsgesellschaft sowie des Agrar- und Ernährungsforums, Uwe Bartels, ergriffen. Die Bündnispartner weisen in ihrem Brief an Wissenschaftsminister Björn Thümler (CDU), den Ministerpräsidenten Stephan Weil (SPD) und den Finanzminister Reinhold Hilbers (CDU) auf die seit langem bestehende Unterfinanzierung und Ungleichbehandlung der Universität Vechta im Vergleich zu anderen Universitäten und Hochschulen in Niedersachsen hin. Die Universität in Vechta biete nicht nur ein adäquates Bildungsangebot im ländlichen Raum, sondern sichere darüber hinaus auch die in der Region benötigten Fachkräfte.

Deshalb bitten die Unterzeichner des Briefes die Minister darum, den Standort der Universität in Vechta zu sichern und weiterzuentwickeln. In diesem Zuge fordert das Bündnis eine Grundfinanzierung mit einer zusätzlichen grundständigen und abgesicherten Landeszuführung von mindestens 9 Millionen Euro jährlich.

Darüber hinaus müsse die Universität auch weiter ausgebaut werden, um alle Studenten, Wissenschaftler und Mitarbeiter der Uni angemessen unterbringen zu können – „damit Provisorien wie die Nutzung von Gaststätten, Scheunen und Kinosälen der Vergangenheit angehören“, heißt es im Schreiben. Zudem müssten – wie im Koalitionsvertrag vorgesehen – die Programmfinanzierungen, beispielsweise aus dem Hochschulpakt, in die Grundfinanzierung der Universität Vechta überführt werden.

Um künftigen Herausforderungen für die Gesellschaft zu begegnen sei es notwendig, neue Studiengänge und Forschungsfelder zu entwickeln, die zugleich profilbildend wirken sollen. Beispielsweise solle der von der Universität Vechta gemeinsam mit dem Deutschen Institut für Lebensmitteltechnik (DIL) konzipierte „Innovationscampus Agrar- und Ernährung/Ländlicher Raum“ alsbald starten.

Nina Janssen
Volontärin, 2. Ausbildungsjahr
NWZ-Redaktion
Tel:
0441 9988 2003

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