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NWZonline.de Region Vechta Gemeinden Vechta

Spende hilft Frauen und Kindern

09.01.2019

Vechta Über eine Spende von 8150 Euro kann sich das Frauen- und Kinderschutzhaus in Vechta freuen. Diesen Betrag übergaben am Dienstag Vertreter der Wirtschaftlichen Vereinigung „Der kleine Kreis“ Oldenburg mit ihrem Vorsitzenden Martin Steinbrecher beim Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) in Vechta. SkF-Geschäftsführerin Annette Kröger freute sich sehr über die Spende, mit der ein Appartement im Vechtaer Frauen- und Kinderschutzhaus saniert werden kann.

Jürgen Lehmann, Geschäftsführer vom „Kleinen Kreis“, verwies auch auf dessen 30-jährige Tradition, jeweils am „Schlossabend“, der immer Anfang Dezember stattfinde, für karitative Zwecke zu sammeln. 2018 seien 30 000 Euro zusammengekommen, die neben der Vechtaer Einrichtung der Tagesstätte im pädagogisch-therapeutischen Zentrum in Oldenburg, de VHS-Bildungsfonds „Zweite Chance“ in Wilhelmshaven und dem Diakonischen Werk Oldenburg in Ahlhorn übergeben wurden.

Bei der Spendenübergabe berichtete SkF-Fachabteilungsleiterin Maria Neemann auch aus der Arbeit der überwiegend ehrenamtlichen Helferinnen über die Unterbringung und Betreuung von Frauen und Kindern, die im familiären Umfeld der Gewalt und Bedrohung durch Männer ausgesetzt wurden, und dann im sicheren Zufluchtsort vor weiteren Misshandlungen verschont blieben. „Im Jahr 2018 wurden 51 Frauen und 61 Kinder in der Vechtaer Einrichtung, deren Adresse anonym ist, beraten und unterstützt. Die Verweildauer der Frauen und Kindern betrug im Durchschnitt 28 Tage“, so Neemann. Dies hänge weitgehend auch von neuem Wohnraum für die Betroffenen ab, der derzeit sehr knapp sei.

Annette Kröger berichtete zudem über die finanzielle Situation der Einrichtung, die ohne die ehrenamtlichen Helferinnen nicht zu leisten sei. „Ohne Spenden und die Ehrenamtlichen könnten wir unsere Aufgaben nicht erfüllen.“ Im Vechtaer Frauenhaus werden betroffenen Frauen mit oder ohne Kinder in allen Belangen rechtlich, psychosozial, medizinisch und finanziell bei der Bearbeitung ihrer Gewalterfahrung unterstützt. Die Beratung erfolge auch anonym, niemand müsse seinen Namen nennen. Der Sozialdienst sei rund um die Uhr unter Telefon   0 44 41/ 8 38 38 erreichbar, so die Mitarbeiterinnen des SkF.

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