Vechta - Als einen Meilenstein hat Johann Wimberg, Präsident des Verbunds Oldenburger Münsterland und Landrat des Kreises Cloppenburg, den jetzt einheitliche Außenauftritt der fünf Erholungsgebiet im Oldenburger Münsterland bezeichnet, der am Donnerstag im Vechtaer Kreishaus präsentiert wurde. Die Gebiete Barßel-Saterland, Thülsfelder Talsperre, Nordkreis Vechta, Dammer Berge und Hasetal präsentieren sich fortan in einem gemeinsamen Design und sind damit eindeutig als Regionen erkennbar, die zum Oldenburger Münsterland gehören.
Damit soll der positive Trend in der touristischen Entwicklung weiter fortgesetzt und beschleunigt werden. Zahlen des Sparkassen-Tourismusbarometers hatten erst kürzlich belegt, dass das Oldenburger Münsterland in Sachen Zufriedenheit der Gäste hinter vier bayerischen Destinationen auf dem fünften Platz liegt. „Das freut uns sehr“, sagt Wimberg, „aber wir dürfen uns auf diesem Erfolg nicht ausruhen, sondern müssen die nächsten Schritte gehen.“
„Die stärkere Abstimmung der Tourismus-Akteure hatte schon 2014 Professor Torsten Kirstges in der Image- und Markenstudie nachdrücklich angemahnt “, erläutert Herbert Winkel, OM-Vize und Landrat des Kreises Vechta. Nun sei man in dieser Hinsicht für die Zukunft sehr gut präpariert und könne noch mehr Leute anlocken.
Von großer Bedeutung ist für alle Beteiligten, dass die Eigenständigkeit der Erholungsgebiete auch weiterhin gewahrt und sogar betont wird. „Selbstverständlich bleibt diese erhalten“, bekräftigt Verbandsgeschäftsführer Jan Kreienborg. Die Erfahrung zeige aber, dass die Größe einer Region im harten Wettbewerb der Reiseziele eine entscheidende Rolle spiele. Es sei wichtig, „zu kooperieren und gemeinsam an einem Strang zu ziehen“. Die Voraussetzungen dafür seien nun geschaffen worden.
Wimberg, Winkel und Kreienborg unterstreichen unisono die große und imagefördernde Bedeutung des Tourismus für die weitere Entwicklung der Region – gerade, wenn es darum gehe, auswärtige Fachkräfte zu gewinnen. Darin sehen sie nach wie vor eine zentrale Aufgabe dieser Tage.
Rückendeckung bekommen sie von Boris Niemann, dem Geschäftsführer der vom Verbund beauftragten Oldenburger Kommunikationsagentur Stockwerk2: „Der Tourismus ist in dieser Hinsicht längst zu einem wesentlichen Faktor geworden“, bestätigt er. Er biete exzellente Chancen, um die Menschen von den Vorzügen einer Region zu überzeugen. Um sich wie gewünscht als Marke zu profilieren, gebe es keine Alternative zum jetzigen Vorgehen. „Einzelkämpfer haben heute keine Chance mehr.“
