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NWZonline.de Region Vechta Gemeinden Vechta

Universität verleiht Stipendien

09.11.2018

Vechta Grund zum Feiern gab es an der Universität Vechta: 31 Studierende bekamen in einer Vergabefeier ihre Deutschlandstipendien überreicht. Sie erhalten ein Jahr lang monatlich 300 Euro, finanziert zur Hälfte vom Bund und zur Hälfte von privaten Förderern. Außerdem wurde der mit 1000 Euro dotierte Förderpreis des Studentenwerks Osnabrück an die Studentin Vanessa Arlt verliehen. Er wird für besonderes soziales Engagement im Hochschulbereich beziehungsweise herausragende Leistungen im Studium vergeben. Mit den ausgezeichneten Studierenden feierten zahlreiche Förderer sowie Familien und Freunde.

Uni-Präsident Prof. Dr. Burghart Schmidt dankte den Stifterinnen und Stiftern für ihre Unterstützung. „Wir leben davon, als Universität gut in der Region verankert zu sein.“ Dies zeige sich unter anderem durch Formen der Nachwuchsförderung wie dem Deutschlandstipendium oder auch dem Förderpreis. Bisher hatten durch den Support von Firmen und Privatleuten 182 Studierende die Chance, ein Deutschlandstipendium zu erhalten.

Zur Verleihung des Studentenwerkspreises erklärte Stefan Kobilke, Geschäftsführer des Studentenwerks Osnabrück, was es mit der Förderung auf sich hat. „Soziales Engagement ist uns als Studentenwerk ganz wichtig“, so Kobilke. „Wir zeichnen solche Menschen aus, die im Sinne ,von Studierenden für Studierende‘ arbeiten.“ Diesen Grundsatz treffe Vanessa Arlt hundertprozentig. Die 23-Jährige studiert Sport und Germanistik und will Lehrerin werden. Auch als Hobby betreibt sie viel Sport und ebenso im ehrenamtlichen Bereich: Bei „Sport ist bunt“ bringt sie mit Kommilitonen hiesige und geflüchtete Sportbegeisterte zusammen und hilft so bei der Integration.

Der zweite Teil des Abends widmete sich den Deutschlandstipendien. Dr. Eduard Möhlmann erläuterte das Engagement der in Oldenburg beheimateten Marius Eriksen Stiftung. Als ehemaliger Hochschulratsvorsitzender kenne er die Universität Vechta sehr gut. Außerdem passe die Förderung zum Anliegen der Stiftung, Bildungsthemen zu unterstützen. Für die Universitätsgesellschaft sprach Kassenwart Christof Pekeler. In der ursprünglichen Namensgebung „Freunde und Förderer“ könne man den Zweck schon absehen: „Wir wollen Bindeglied sein zwischen Universität und Gesellschaft.“ Dazu gehöre eben auch die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses. „Mit dem Stipendium wollen wir den Studierenden das Studium einfacher gestalten.“

Nach der Urkundenübergabe nutzten die rund 130 Gäste die Gelegenheit, sich bei einem Imbiss näher kennenzulernen und sich über das Engagement der Geförderten auszutauschen.

Peter Linkert
Redaktionsleitung Cloppenburg
Redaktion Münsterland
Tel:
04471 9988 2800

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