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NWZonline.de Region Vechta Gemeinden Vechta

Forschung In Vechta: Den Plastikpartikeln auf der Spur

17.09.2020

Vechta Woher stammen Plastikpartikel in Lebensmitteln? Diese Frage untersucht Emma-Elena Bratge in ihrer Doktorarbeit am Zentrum für Werkstoffe und Technik (ZWT) der Privaten Hochschule für Wirtschaft und Technik Vechta/Diepholz (PHWT).

Zugleich unterstützt sie dabei den Aufbau eines neuen Forschungsschwerpunktes Mikroplastikanalyse am ZWT. Die Promotion findet in Kooperation mit dem Institut für Kunststoff- und Kreislauftechnik der Leibniz Universität Hannover (LUH) statt.

Im Rahmen ihrer Promotion untersucht die Doktorandin vielfältige Lebensmittelproben auf die Menge und Art der enthaltenen Plastikpartikel im Größenordnungsbereich von bis zu unter fünf Mikrometer. Zudem analysiert sie polymere Abbau- und Spaltprodukte.

Rückschlüsse auf Quelle

Ziel ihrer Arbeit ist es, Rückschlüsse auf die Quelle der Plastikverunreinigung von Lebensmitteln zu ziehen. Das könne dann dazu beitragen, die Kontamination von Lebensmitteln mit Mikroplastik zu reduzieren, sagt Bratge.

Für die Mikroplastikanalyse werden die Proben zunächst mittels eines Filtersystems präpariert. Anschließend wird die Beschaffenheit der Partikel durch mehrere sehr aufwendige Analysen mit modernen technischen Geräten bestimmt. Die Ergebnisse fließen in eine umfassende Datenbank ein, die Bratge im Zuge ihrer Promotion aufbaut.

Die PHWT nimmt aktuell an einem europäischen Ringversuch zur Mikroplastikanalyse teil. Hierbei wurden zum ersten Mal die Ergebnisse und verwendeten Methoden bei Mikroplastikanalysen von Wasserproben verschiedener Forschungslabore aus Europa miteinander verglichen. Ziel ist, die Vor- und Nachteile unterschiedlicher Methoden zur Analyse von Mikroplastik aufzuzeigen und diese zu standardisieren.

Die Promotionsstelle wird von der Dr.-Jürgen-und-Irmgard-Ulderup Stiftung in Form eines Stipendiums finanziert und läuft über drei Jahre. Der Forschungsverbund ZWT e.V., das Kunststoffnetzwerk in der Region, unterstützt die Promotion durch eine Spende in Höhe von 10 000 Euro.

Erste Doktorandin

Bratge ist die erste Doktorandin an der PHWT. Ihr Bachelorstudium Kunststoff- und Elastomertechnik und ihr Masterstudium Produkt- und Systementwicklung absolvierte sie an der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt.

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