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NWZonline.de Region Vechta Gemeinden Vechta

Erfolge im Kampf gegen Keime

27.09.2018

Vechta Für ihre vorbildlichen Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen sind zwölf Alten- und Pflegeeinrichtungen im Landkreis Vechta mit dem Qualitäts- und Transparenzsiegel des „EurHealth-One Health“-Projektes ausgezeichnet worden. Ziel des Projekts ist es, die Ausbreitung von multiresistenten Keimen zu verringern.

Das Landhaus Lohne, das St. Franziskusstift Steinfeld, die Einrichtungen der St. Hedwig-Stiftung (Vechta, Goldenstedt, Visbek), die Altenpflegeeinrichtung Olberding, das St. Elisabeth Haus Lohne und das Haus St. Johannes Bakum haben ihre Ziele innerhalb des Qualitäts- und Transparenzsiegels verstetigt. Dies wird durch eine blaue Plakette auf den bereits aushängenden Siegeln dokumentiert. Die Einrichtung Haus Bergquell hat erstmals die Stufe II des Siegels erreicht.

Die Einrichtungen „As to Huus“ Holdorf, das Haus am Ziegeleiteich und das Haus am Mühlenbach in Steinfeld beteiligen sich erst seit zwei Jahren an diesem Projekt und haben jetzt das Siegel der ersten Stufe erreicht. Die drei Einrichtungen der Altenpflegeheim Reisener GmbH betreuen derzeit 168 Bewohner.

Bereits seit 2013 beteiligen sich die meisten Alten- und Pflegeeinrichtungen im Landkreis Vechta freiwillig am Projekt „EurHealth-One Health“. Michael Enk, Projektkoordinator im Gesundheitsamt der Kreisverwaltung, bedankte sich bei allen Beteiligten für ihren Einsatz.

In den vergangenen Jahrzehnten haben das zunehmende Vorkommen resistenter Infektionserreger und auch die Zunahme von Patienten mit ausgeprägter Abwehrschwäche eine Entwicklung in Gang gesetzt, in der einerseits der Antibiotikabedarf ansteigt und andererseits der vermehrte Einsatz von Antibiotika die Resistenzentwicklung weiter fördert. Vor allem bei Mehrfachresistenzen stehen nur noch sehr eingeschränkte Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Zu den bekanntesten resistenten Infektionserregern zählen MRSA (Methicillin-resistenter Staphylococcus aureus), ESBL (Extended-Spectrum Beta-Lactamase) – bildende Enterobakterien mit einer Resistenz gegenüber Drittgenerations-Cephalosporinen – sowie VRE (Vancomycin-resistente Enterokokken). Die Resistenzen gegen Antibiotika gefährden die Behandlung von schweren Infektionen beim Menschen und verursachen erhebliche Kosten durch eine verlängerte Krankheitsdauer, verlängerte Krankenhausaufenthalte, teurere Behandlungen (Einsatz von Reserveantibiotika, chirurgische Interventionen etc.) und Isolationsmaßnahmen.

Peter Linkert Redaktionsleitung Cloppenburg / Redaktion Münsterland
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