VECHTA/HANNOVER - VECHTA/HANNOVER/CCF - Das Profil der Hochschule Vechta soll weiter geschärft werden. Das bedeutet eine Konzentration auf die beiden Standbeine Lehramt für Grund-, Haupt- und Realschule sowie Gerontologie und Soziale Dienstleistungen. Zur Umsetzung dieses Zieles hat das Landeskabinett in Hannover gestern für die Jahre 2006 bis 2010 eine Erhöhung des Landeszuschusses gemäß des Konkordats zwischen dem Heiligen Stuhl und dem Land Niedersachsen beschlossen. Darüber hinaus erhält die Hochschule Vechta eine Anschubfinanzierung, besonders für Neuberufungen in der Gerontologie.

Derzeit liegt der Landeszuschuss bei 15,4 Millionen Euro jährlich. Die Erhöhungen belaufen sich auf etwa 770 000 Euro, verteilt auf fünf Jahre. Die Anschubgelder sollen einem Forschungs- und Berufungspool entnommen werden. Nach einer gestern veröffentlichten Pressemitteilung ermöglichen „Umschichtungen innerhalb des Haushalts des Wissenschaftsministeriums“ diesen Mitteleinsatz. Nach dem aktuellen Kabinettsbeschluss soll bezüglich der Änderungen eine Übereinkunft mit der Katholischen Kirche unterzeichnet werden und das notwendige Zustimmungsgesetz in den Landtag gehen.