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NWZonline.de Region Vechta Gemeinden Vechta

Justizvollzugsanstalt Vechta: Land investiert 21 Millionen Euro

18.06.2020

Vechta /Hannover Der Haushaltsausschuss des Niedersächsischen Landtages hat am Mittwoch der großen Neu-, Um- und Erweiterungsmaßnahme der Justizvollzugsanstalt Vechta mit dem Neubau der Küche in der Zitadelle zugestimmt. Wie der Vechtaer CDU-Landtagsabgeordnete Dr. Stephan Siemer, Mitglied im Haushaltsausschuss, mitteilte, investiert das Land in die Maßnahme über 21 Millionen Euro.

„Das Konzept ist wegweisend für die Versorgung mit Essen für mehrere Vollzugsanstalten und wird Nachahmer in Niedersachsen und darüber hinaus finden. Diese enorme Investition von über 20 Millionen Euro stärkt die Vollzugsanstalten als wichtige Institutionen für das gesamte Oldenburger Münsterland“, erklärte der Haushaltspolitiker Siemer.

Die Maßnahme umfasst neben dem Neubau der Zentralküche drei weitere Nebenbaumaßnahmen zur Versorgung der Gefangenen in der Frauen- und Jugendabteilung, der Vollzugsanstalt für Jungtäter an der Willohstraße und der Frauen-Abteilung An der Propstei. Vorgesehen sind die Herrichtung von Räumen zur Essensausgabe, der Anbau eines Aufzuges zur Essensverteilung sowie der Herrichtung von Räumen zur Regeneration (Wiedererwärmen) der Speisen sowie der Umbau der Bestandsküche in der JVA für Frauen zum Gemeinschaftsspeiseraum.

Die Kosten für die Baumaßnahme teilt sich auf 20,26 Millionen Euro für die baulichen Maßnahmen und 760 000 Euro für die Kosten der Erstausrüstung. Der Neubau entsteht in Falkenrott neben den vorhandenen Unterkunftsgebäuden für die weiblichen Gefangenen, dem Sportplatz und dem großen Sanddornfeld.

Die Planungen für den Neubau der Küche, die seit einigen Jahren vorberaten wurden, beruhen auf der Tatsache, dass die vorhandene Küche in der Justizvollzugsanstalt aufgrund der beengten räumlichen Verhältnisse nicht erweiterbar ist und nicht den heutigen hygienischen Anforderungen entspricht. Das neue Gebäude wird mit einer Photovoltaikanlage ausgestattet. Der dadurch erzeugte Strom dient ausschließlich dem Eigenverbrauch. Der Neubau wird eine Nutzfläche von 8533 Quadratmeter beinhalten und auf einer Grundstücksfläche von 2500 Quadratmetern gebaut. Die Zufahrt erfolgt über die bereits vorhandene Zufahrt vom Platz vor dem Museum im Zeughaus aus.

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