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NWZonline.de Region Vechta Gemeinden Vechta

Welt ein bisschen besser machen

14.05.2019

Vechta /Hannover Die 72-Stunden-Aktion des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) hat am Montag im Mittelpunkt der „Plattenkiste“ von NDR 1 Niedersachsen gestanden. Dazu war die Steuerungsgruppe ins Studio nach Hannover gefahren. Eine Stunde unterhielten sich Laura Tietzel, Sophia Möller und Jannis Fughe mit Moderatorin Martina Gilica über die Aktion und mehr.

Im BDKJ engagieren sich die drei Gäste gern. Sie waren schon als Kinder immer beim Zeltlager dabei, berichtet Laura Tietzel. Sie und Sophia Möller waren dann im Alter von 16 schon Gruppenleiter. Jannis Fughe kam über die Landjugend dazu. Die ehrenamtliche Arbeit macht riesig Spaß, bestätigt Sophia Möller. Sie lobt das Feedback der Kinder in den Ferienlagern.

In ganz Niedersachsen sind mehr als 11 000 Jugendliche aktiv und engagieren sich für andere. Jannis Fughe findet die Arbeit der Jugendlichen sehr bereichernd – in allen unterschiedlichen Verbänden. Die vielen kreativen Ideen, die aus den Gruppen kommen, und die Verantwortung, die die jungen Leute bereitwillig übernehmen, das alles fasziniert ihn. Es widerspricht der landläufigen Meinung, Jugendliche interessierten sich für nichts Ehrenamtliches.

Die Ursprünge der 72-Stunden-Aktion sind längst legendär. 1993 gab die Fernsehshow „Jetzt oder nie“ den Anstoß: „Was die im Fernsehen können, können wir auch“, dachten die Jugendlichen im Landesverband Oldenburg des BDKJ und waren schnell mit mehr als 50 Gruppen dabei, innerhalb von 72 Stunden etwas Besonderes zu leisten, berichtet Jannis Fughe. Alles war dabei: von der Mitarbeit im Krankenhaus bis zu den diversen Dorfprojekten, so stiegen sie ein. In diesem Jahr ist es vom 23. bis 26. Mai wieder soweit. Heute gibt es die „Do it“- und die „Get it“-Variante: selbst gewählte oder aber zugeteilte Aufgaben, die erst am 23. Mai um 17.07 Uhr bekannt gegeben werden. Auch Kooperationen wie mit einem Altenheim und Workshops sind möglich. In 72 Stunden soll die „Welt ein kleines bisschen besser“ gemacht werden, sagen die Gäste überzeugt: Spielplatz renovieren, Schrott sammeln, Beete rund um die Kirche auf Vordermann bringen und so weiter – die Möglichkeiten sind nahezu unbegrenzt.

Jeder ist willkommen. Wer noch unbedingt mitmachen will, kann sich gern melden: Pfadfinder oder Messdiener, Schulklassen, Freundeskreise – völlig egal. Die Gruppenarbeit ist zwar teilweise mit handwerklichen Fähigkeiten verbunden, aber auch andere Richtungen sind möglich. Da der Zeitraum die Europawahl am 26. Mai trifft, könnte man diese einbinden, und als Jugendlicher ginge es auch, zur Wahlbeteiligung aufzurufen. Längst ist die 72-Stunden-Aktion aus dem Oldenburger Land auch international bekannt und wird in vielen anderen Ländern nachgemacht.

Laura Tietzel freut sich darauf, dass die Pläne jetzt endlich umgesetzt werden – mit viel Teamgeist. Die aktive Arbeit und das Anpacken sind ihr sehr wichtig. Die Projekt- und Aktionsgruppen dann zu besuchen, daran liegt Sophia Möller besonders viel: Das wird Spaß machen, erklärt sie vergnügt.

Richtig spannend ist der gleichzeitige Start um 17.07 Uhr – bundesweit und im Ausland. Die Idee vom Papier innerhalb von 72 Stunden in die Wirklichkeit zu bringen, und damit auch Nachhaltigkeit zu schaffen, das ist eine tolle Motivation für die weitere Arbeit, ergänzt Jannis Fughe. Fughe ist per Mail an jannis.fughe@kljb-lvoldenburg. de zu erreichen.

Peter Linkert Redaktionsleitung Cloppenburg / Redaktion Münsterland
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