Vechta - Auf eine erfolgreiche Arbeit blickte der Vorstand des Vechtaer Instituts für Forschungsförderung zurück. Vorsitzender Professor Dr. Dietrich Doll zog auf der Jahreshauptversammlung eine positive Bilanz und dankte der Volksbank Vechta, die für die Jahre 2018 und 2019 ein Forschungsstipendium mit jeweils 4800 Euro als Unterstützung für angehende und bereits in der Region tätige Mediziner zur Verfügung stellt.
Zur wissenschaftlichen Arbeit des Instituts gehörte auch im vergangenen Jahr die Vergabe von Themen und die Betreuung von Dissertationen. Sechs Mediziner und Medizinerinnen aus der Region wurden 2017 begleitet. Friederike Bosche erreichte mit ihrer Arbeit an der Universität Homburg die Benotung „Summa cum laude“ Betreut werden derzeit noch Imke Brengelmann, Johannes Ostendorf, Maja Diekmann und Nora Peters, die an den Universitäten Münster, Bochum und Marburg studieren und kurz vor ihrem Abschluss stehen.
Das Vechtaer Institut stellt fortlaufend drei Praktikumsplätze für Studenten zur Verfügung, veranstaltet zweimal im Jahr ein jeweils viertägiges Notfallseminar, zu dem angehende Mediziner nach Vechta kommen. Als gelungen bezeichnete der Vorsitzende auch das Projekt „WelcoMED“. Dabei handelt es sich um eine Anlauf- und Koordinierungsstelle für künftige und bereits approbierte Ärzte. In Zusammenarbeit mit dem Landkreis werden Mediziner und Medizinerinnen betreut und beraten, um sie an den Landkreis und die Krankenhäuser der Region zu binden. Die vier Krankenhäuser im Kreis beteiligen sich dabei.
Der Fachkräftemangel im medizinischen Bereich ist trotz vieler Bemühungen allgegenwärtig. Daher will der Verein auch 2018 weitere Projekte für junge und angehende Mediziner für die Region und den Landkreis Vechta erarbeiten. Der Verein Vechtaer Institut für Forschungsförderung ist dankbar für Sponsoren, die die Arbeit für eine ärztliche und vor hausärztliche Versorgung unterstützen würden.
Bei der Neuwahl ergab sich eine Wiederwahl der bisherigen Vorstandsmitglieder: Vorsitzender Dr. Dietrich Doll, Stellvertreter Dr. Olaf Hagemann, Schriftführer Klaus Esslinger und Schatzmeisterin Katharina Maier.
