VECHTA - „Für den Bau eines bedarfsgerechten Hörsaalgebäudes bei der Hochschule Vechta“ wollen sich der CDU-Stadtverband und die christdemokratische Mehrheitsfraktion im Stadtrat einsetzen. Darüber haben Fraktionschef Claus Dalinghaus, der Stadtverbandsvorsitzende Klaus Esslinger und der Bauausschussvorsitzende Thomas Frilling der Hochschulpräsidentin Prof. Marianne Assenmacher gesprochen.

Auf der Basis der Ergebnisse einer Projektstudie des Hochschul-Informations-Systems vom September 2008 geht die CDU vom Bedarf eines 400 Studenten fassenden „klassischen Hörsaales“ aus. Er soll optional für je 200 Personen teilbar sein. Weiter benötigt werden je zwei Seminarräume für 20 beziehungsweise 30 Personen sowie ein Raum mit entsprechender EDV-Ausstattung und der notwendigen Infrastruktur. Insgesamt werden dafür 1000 Quadratmeter Fläche und Kosten von 4,5 Millionen Euro veranschlagt.

Platz für ein solches Vorhaben bietet ein im Landesbesitz stehendes Areal zwischen der Mensa und dem „ISPA“. Für diesen sich auf die angrenzenden Studentenwohnheime hin erstreckenden Bereich hat auch die Hochschule Pläne für eine Campuserweiterung.

Per Antrag fordert die CDU nun die Stadt Vechta auf zu prüfen, ob ein Investorenmodell in Frage kommt, bei dem das Land Niedersachsen einen Neubau mietet, oder ob die Stadt gegen die Einräumung von Nutzungsmöglichkeiten einen Zuschuss gewährt. Nach dem Willen der Christdemokraten soll der Antrag noch vor den Sommerferien durch die zuständigen politischen Gremien gehen. Zudem setzt sich der CDU-Landtagsabgeordnete Dr. Stephan Siemer (Vechta) in Hannover für das Projekt ein.

Hochschulpräsidentin Assenmacher begrüßte die Initiative der CDU „als eine Option, um das begründete Interesse der Hochschule an einem neuen Hörsaal zu fördern“. Erst kürzlich habe sie betont, sie wünsche sich, den Grundstein für eine solche Erweiterung legen zu können.