VECHTA - VECHTA/EB/CCF - Sie hatte das richtige Gespür, Überzeugungskraft und traf den Geschmack der Jury: Mit Katharina Pizzera aus Linz (Österreich) hat die Hochschule Vechta eine neue Rezitiermeisterin. Als Beitrag zum jüngsten Rezitationswettbewer (die NWZ berichtete) hatte Pizzera einen Auszug aus dem Schiller-Drama „Die Verschwörung des Fiesco zu Genua“ gewählt.
Die Schauspielstudentin der Anton-Bruckner-Universität überzeugte nach den Kriterien Sprechausdruck, Verständlichkeit und die besondere Interpretation des Textes. „Sie hat den humorvollen Text sehr gut rezitiert“, lobte Mitinitiator Prof. Eberhard Ockel (Germanistik), die mit Platz eins und einem Preisgeld von 400 Euro belohnte Leistung.
Die Wettbewerbsteilnehmer, Schauspieler und Sprecherzieher aus Deutschland und Österreich, wählten Auszüge aus Schillers Lyrik, Prosa oder Dramen für ihre bis zu zehnminütigen Vorträge. Wertungsnoten vergab die neben Ockel aus dem Sprachwissenschaftler Dr. Baldur Neuber (Jena) und Dr. Ortwin Lämke (Universität Münster) für den Sprechausdruck, die akustische und inhaltliche Verständlichkeit, eine bestimmte Sprecherdeutung sowie die Umsetzung von Metrum, Rhythmus und Versmaß.
Nach den Einzelvorträgen ermittelte das Publikum einen „Saalkandidaten“. Als Publikumsliebling erwies sich Dr. Frank Höfer (München). Er hatte sich für „Pegasus im Joche“ entschieden, und gewann 100 Euro.
