VECHTA - 75 Experten haben bei der Konferenz „Altern und Technik“, zu der die Hochschule Vechta eingeladen hatte, über Möglichkeiten technischer Assistenzsysteme für ältere Menschen diskutiert. Veranstalter des Treffens war der vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur geförderte Forschungsverbund „Gestaltung Altersgerechter Lebenswelten“ (GAL).
Assistenzsysteme sollten Senioren helfen, möglichst lange ein selbstbestimmtes Leben zuhause führen zu können. Mit Hilfe neuer Technologien soll aber auch der Kontakt zu angehörigen, Pflegern und Ärzten vereinfacht werden. Beteiligt an deren Entwicklung sind Wissenschaftler aus zahlreichen Arbeitsfeldern, von der Geriatrie, bis zur Rehabilitationspädagogik.
In Fachvorträgen ging es um Themen, wie gesundes Altern durch technische Unterstützung oder eine neue Technik, um Stürze zu vermeiden sowie um Arbeiten an einem handlichen Gerät zur Aktivitäten- und Haushaltsplanung, das Informatiker entwickeln. Zudem wurde die GAL-Arbeit vorgestellt und diskutiert. abschließend galt ein ausblick ethischen Aspekten des Einsatzes technischer Assistenzsysteme. Prof. Harald Künemund (Vechta) zog das Fazit der Konferenz: „Das internationale Interesse, die thematische Vielfalt der Vorträge und die aktiven Diskussionen zeigen, dass technische Assistenzsysteme für ältere Menschen immer mehr an Bedeutung gewinnen.“
