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Frantz Massenat verlässt die Baskets
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Frantz Massenat verlässt die Baskets

NWZonline.de Region Vechta Gemeinden Vechta

Der leichteste Elektro-Rennwagen aller Zeiten

27.02.2019

Vechta Ihr Vorhaben ist ambitioniert: Wofür Teams anderer Hochschulen oft mehr als ein Jahr benötigen, das wollen 51 Studierende der Privaten Hochschule für Wirtschaft und Technik (PHWT) Vechta/Diepholz mit ihrem Racing Team des Vereins Deefholt Dynamics in weniger als sechs Monaten schaffen. Beteiligt sind viele Studierende aus dem Kreis Vechta. Sie möchten im Rahmen des internationalen Konstruktionswettbewerbs für Rennwagen „Formula Student“ in diesem Jahr mit dem leichtesten Elektro-Rennwagen aller Zeiten von Deefholt Dynamics starten.

Anfang Juni soll er startklar sein zum offiziellen „Rollout“ in Bassum. Doch bereits am Dienstag, 5. März, können sich Sponsoren und Interessierte zwischen 8.30 und 10.30 Uhr in der Werkstatt des Zentrums für Mechatronik und Elektrotechnik (ZME) in Diepholz beim „Racing Breakfast“ ein Bild von dem Vorhaben und dem neuen Auto machen.

Nicht nur der Rennwagen wird jedes Jahr komplett neu geplant und konstruiert, auch das daran arbeitende Team setzt sich aus den Studierenden des jeweiligen Abschlussjahrgangs zusammen. Sie orientieren sich zwar am Rennauto des Vorjahres, entwickeln dieses aber weiter und setzen auf Verbesserungen. „Wir fangen also nicht ganz bei null an“, sagt Projekt-Sprecherin Johanna Skeretsch. „In diesem Jahr möchten wir wieder deutlich leichter werden und von 300 auf 210 Kilo abspecken“, berichtet sie. Dadurch solle der Wagen noch schneller werden. Dazu trüge auch der Umstieg von Lithium-Eisenphosphat-Akkus auf Lithium-Ionen-Akkus bei. „So können wir rund 40 Kilo einsparen.“ Außerdem setze das Team auf einen Hybridrahmen aus Metall und Carbon.

Die Studierenden der PHWT-Fachbereiche Maschinenbau, Mechatronik, Elektrotechnik, Wirtschaftsingenieurwesen aus Diepholz sowie erstmals auch Betriebswirtschaftslehre mit IT aus Vechta planen den Elektro-Flitzer komplett in Eigenregie. Dazu haben sie zwölf Gruppen eingerichtet, die sich jeweils um einzelne Aufgaben kümmern. Dazu gehören zum Beispiel technische Planung, Materialentwicklung, Budgetverantwortung, Sponsoring und Marketing.

Das Projekt sei wie ein Unternehmen aufgebaut, so Gesamtgruppenleiter Till-Timon Thiry: „Denn es geht schließlich darum, das zu trainieren, was uns später auch in der realen Arbeitswelt erwartet“. Wichtig ist das Sponsoring, erläutert Christian Karohs, der sich um die Unterstützung durch Unternehmen kümmert. Einige förderten das Projekt durch Sachleistungen, andere mit Geld. Insgesamt müssten Kosten in Höhe von 100 000 Euro bestritten werden, so Karohs.

Das Projekt ist gut durchorganisiert. Dennoch fahren die Studierenden viele Sonderschichten, arbeiten in der Werkstatt des Zentrums für Mechatronik und Elektrotechnik in Diepholz wöchentlich bis zu 40 Stunden.

Die erste Feuerprobe muss der neue Rennwagen beim ZF Race Camp im Juni bestehen. Dann testet das Team den Wagen in Friedrichshafen auf Herz und Nieren, bevor im Laufe der Saison weitere Rennen folgen. In Friedrichshafen gehen rund 25 von ZF unterstütze Teams aus dem In- und Ausland an den Start. Dabei sind nicht nur technisches Wissen und umfangreiche Konstruktionskenntnisse gefragt, sondern die Studierenden müssen auch in puncto Organisation, Projektmanagement und Kostenkalkulation fit sein, um die Expertenjury überzeugen zu können.

„Nach dem ZF Race Camp werten wir unsere Erfahrungen aus und verbessern den Wagen für die folgenden Rennen“, erläutert Skeretsch. Es stehen zwar noch nicht alle Termine fest, sicher aber ist, dass das PHWT-Team vom 20. bis 25. August an dem Wettkampf in Barcelona teilnimmt.

Peter Linkert Redaktionsleitung Cloppenburg / Redaktion Münsterland
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