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NWZonline.de Region Vechta Gemeinden Vechta

Integration: „Marktplatz der Arbeitsmöglichkeiten“ im Kreishaus

20.11.2017

Vechta   Das Erlernen der deutschen Sprache und ein Arbeitsplatz sind die Grundvoraussetzungen für eine Integration. Dessen war sich der Koordinierungsstab, bestehend aus Vertretern der Kammern, der Arbeitsagentur, des Landkreises und der Unternehmen, sicher und veranstaltete deshalb am Samstag im Vechtaer Kreishaus einen „Marktplatz der Arbeitsmöglichkeiten“. Die Veranstaltung war, auch was die Zahl der Teilnehmer betraf, ein voller Erfolg und ein Beispiel für das Bemühen um das Gelingen der Integration von Flüchtlingen.

3200 Flüchtlinge seien gekommen, viele mit Familien und viele auch, die länger bleiben. Eine Integration gelinge nicht schnell, aber nach Sprachkursen und der Aufnahme von Arbeit könne sie gelingen, so leitete Erster Kreisrat Hartmut Heinen die Veranstaltung ein.

80 Flüchtlinge waren in den Sprachkursen auf mögliche Kontakte mit Arbeitgebern angesprochen worden. Gekommen waren aber weit mehr, zum Teil mit ihren Familien. 20 Arbeitgebervertreter, standen im großen Kreishaussitzungssaal bereit und waren überrascht über die Kontakte, die sich ergaben. Von Handwerksbetrieben bis zur Gesundheitspflege mit dem St. Marienhospital, war eine breite Bandbreite an Unternehmen vertreten. Unter anderem auch solche, die schon Flüchtlinge als Praktikanten und Auszubildende eingestellt haben. Dolmetscher unterstützten die Kontaktaufnahmen.

„Wir haben nicht nur einen Fachkräftemangel, wir haben insgesamt einen Mangel an Arbeitskräften“, erklärte Tina Heliosch, Vorsitzende der Geschäftsführung der Arbeitsagentur. Man habe für die Arbeitgeber einen speziellen Servicedienst eingerichtet. und Georg Bührmann, Teamleiter des Jobcenters, ergänzte: „Wir haben 1500 anerkannte Flüchtlinge, um die sich fünf spezialisierte Vermittler kümmern“. Es gebe jetzt vier offizielle Sprachkurse und man komme mit der Integration, die nicht von heute auf morgen gelinge, aber gut voran. Markus Nacke von der Kreishandwerkskammer verwies darauf, dass im Landkreis 100 Lehrstellen nicht besetzt und auf dem Fachkräftemarkt viele Stellen unbesetzt seien. Ein positives Beispiel brachte Thomas Bröring, Geschäftsführer der Firma S+H, der bereits Geflüchtete als Praktikanten und Auszubildende eingestellt hat. Die Zusammenarbeit mit den Behörden sei schwierig, aber es lohne sich.

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