VECHTA - Im Süden Vechtas wehte in den vergangenen Tagen ein besonderer Wind: der Pfadwind. Zahlreiche Kobolde versteckten sich auf dem Gelände des Jugendhofs. Während sich in Jamboree/England 43 000 Pfadfinder aus 160 Nationen trafen, um das 100. Bestehen zu feiern, kamen in das Oldenburger Bezirkslager der Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg 350 junge Menschen aus dem Offizialat mit einer Vision zusammen – die Welt ein Stückchen besser verlassen, als man sie vorgefunden hat.

Um den besonderen Jahrestag am 1. August gebührend zu begehen, hatten sich die Gruppenleiter viele Spiele und Aufgaben einfallen lassen, mit denen sich die Pfadfinder aller Altersgruppen seit Montag beschäftigen mussten. So wurde das Thema Pfadfinder früher, heute und zukünftig von den „Wölfen“ (die Jüngsten) bis zu den Rovern (16- bis 20-Jährige) in Arbeitsgruppen bewältigt. Die Ergebnisse wurden während des Festgottesdienstes präsentiert. Pfarrer Johannes Kabon übergab dem Stamm aus Barßel einen symbolisierten Freundeskreis, in deren Mitte eine Kerze brennt. Jeder Einzelne erhielt eine Kerze. Dadurch soll der Zusammenhalt symbolisiert werden. Und weiter sagte der Pastor, nur wenn man zusammenstehe und in die Mitte schaue, könne man die Welt verändern. Der Freundeskreis wird am Patronatstag von einem Stamm zum Nächsten übergeben.

Für Andrea Eckhoff-Rosenbaum und Claudia Lammers-Stegemann war das Lager eine Menge Arbeit. 70 Zelte galt es aufzubauen, aber Spaß hatten sie alle im 40-köpfigen Organisationsteam.