VECHTA - „Pontifex – Brückenbauer“: So lautet der Titel einer Wanderausstellung mit zum Teil bislang unveröffentlichten Bildern und Dokumenten über die drei Deutschlandreisen des verstorbenen Papstes Johannes Paul II. (1980, 1987 und 1996) , die vom 2. bis 10. März in der Bad Zwischenahner St.-Marien-Kirche Station macht. Zur Ausstellung sind ein gleichnamiges Buch und ein Film (DVD) erschienen, die vor Ort gegen eine Schutzgebühr zum Verkauf angeboten werden.
Verständnis schaffen
„Brückenbauer“: So nannte den nicht nur unter Katholiken unvergessenen Kirchenführer (1920 – 2005) auch Weihbischof Heinrich Timmerevers bei der offiziellen Vorstellung des Projektes, am Montag, 14. Februar, im Offizialat Vechta: „Er war ein Verkünder des Evangeliums in der Welt, ein über aller Grenzen hinweg bekannter Papst.“ In dieser Rolle sahen ihn die Geistlichen Pfarrer Alfred Gryniewicz (Oldenburg) und Prälat Stanislaw Budyn (Hannover), der ihn noch aus seiner Krakauer Zeit kannte und auch später, als Priester, persönlich erlebt hat. „Johannes Paul hat nicht nur Fenster geöffnet, sondern er ist in die Welt hinaus gegangen“, betonte Budyn mit Blick auf das besondere Verhältnis des „Pontifex“ zu Deutschland und den Deutschen, was die Wiedervereinigung betrifft. Zudem verwies Budyn auf dessen verbindendes Wirken über Nationalitäts- und Religionsgrenzen hinweg.
Einladung zur Erinnerung
Bad Zwischenahn haben die Verantwortlichen wegen seiner zentralen Lage im Offizialatsbezirk Oldenburg als Station der Ausstellung gewählt. Die Besucher sind eingeladen, die Fotos und ihre Erläuterungen sowie Zitate aus Papstreden auf sich wirken zu lassen. Seine apostolischen Besuche in Deutschland verdeutlichten sein Streben nach Verständigung. Damit schließt sich der Kreis zur Rolle des Brückenbauers.
