VECHTA - Auch diesmal zeigt die Polizei am 1. Mai besonders auf den „Wanderwegen“ zu den traditionellen Treffpunkten der Maigänger im Oldenburger Münsterland wieder Flagge. Zudem sind nach dem Motto „Keine Kurzen für die Kurzen“ und „Don’t drink too much – Trink’ nicht zu viel“ verstärkt Kontrollen geplant, so die Präventionsberatung der Polizeiinspektion Cloppenburg.

Besonderes Augenmerk wollen die Beamten auf die bekannten „Partyplätze“ richten. Dazu gehören das Vechtaer Stoppelmarktgelände, die nach einigen Jahren Pause 2010 vor einer Reaktivierung stehende „Rehwiese“ in Lohne, das Reha-Zentrum Cloppenburg sowie weitere, bei Maitouren angesteuerte Bereiche in Thüle, Friesoythe, Essen, Lohne, Damme und anderswo. Dazu setzt die Polizei ab vormittags flächendeckend Präsenz- und Präventionsstreifen ein. Weiter beteiligen sich die Jugendämter Cloppenburg, vertreten durch Kreisjugendpflegerin Christiane Grenz und Vechta, vertreten durch Nicole Schmidt.

Die Polizei weist auf die einschlägigen Jugendschutzbestimmungen hin. Danach dürfen Personen, die das 18. Lebensjahr nicht erreicht haben, keine Spirituosen konsumieren. Mitgeführte „harte Sachen“ werden vor Ort einbehalten und den sofort verständigten Eltern ausgehändigt. Volljährigen, die Kinder und Jugendliche zum Konsum „harter Drinks“ animieren, stehen Ordnungswidrigkeitsanzeigen ins Haus.

Vor allem Taxifahrer werden um Aufmerksamkeit bei An- und Abfahren im Bereich der „Partyplätze gebeten. Sie sollen auf Verkehrsteilnehmer achten, die sich wegen ihres Alkoholkonsums nicht mehr verkehrsgerecht verhalten.