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NWZonline.de Region Vechta Gemeinden Vechta

„Verwandlung“ in der Kirche

23.07.2018

Vechta Die Vechtaer Klosterkirche hat schon einiges gesehen. Ein neuer Höhepunkt in der Veranstaltungsagenda steht am Freitag, 27. Juli bevor. Unter dem Titel „Verwandlung – der Sommer, die Nacht“ präsentieren die Musikproduzentin Danya Segal, die Formation „Musica Alta Ripa“ sowie Mevan Younes und Hogir Göregen „Antonio Vivaldi & Musik aus dem Orient“. Das Konzert in der Kirche am Franziskanerplatz beginnt um 19.30 Uhr. Eintrittskarten gibt es unter Tel. 0511/16841222 und im Internet (www.reservix.de). Sie kosten 25 Euro, ermäßigt 20 Euro (inklusive Vorverkaufsgebühren).

Buzuq-Spieler Mevan Younes und Perkussionist Hogir Göregen sind Musiker aus dem Orient, die in „Verwandlung“ gemeinsam mit dem preisgekrönten Barock-Ensemble „Musica Alta Ripa“ (dreimal mit dem Echo Klassik ausgezeichnet) in Vechta auftreten. Alle Künstler sind auch hochkarätige Solisten.

Bereits die Musikauswahl für das gemeinsame Konzert von Orient und Okzident betont das Thema der Verwandlung: So zeigt die Vita von Antonio Vivaldi (1678 bis 1741) eindrucksvoll, dass der Komponist immer offen für neue kompositorische Entwicklungen war. Vivaldi hat in seinem Leben selbst zahlreiche Metamorphosen durchlebt – unter anderem vom Priester zum Lehrer und zum Opernkomponisten. Er reiste durch Europa und starb unbeachtet in Wien – weit weg von seiner Heimat Venedig. Vivaldi ist einer der berühmtesten Komponisten der Welt, ein Virtuose seiner Zeit, der selbst alle Instrumente gelehrt und gespielt hat, die in den Solokonzerten in dem Arrangement „Verwandlung“ präsentiert werden.

Mit einigen Solo-Konzerten, Kammermusikstücken und einer neuen Komposition, explizit für die kammermusikalische Besetzung mit barocken und orientalischen Klängen, werden in dem Konzert in Vechta auch der „Sommer“ von Vivaldis Vierjahreszeiten, „La Notte“ für Flöte und Orchester, ein Solo-Konzert für Cello und „La Folia“ von Vivaldi präsentiert. Bei den barocken Werken werden auch die arabischen Instrumente teilweise mitspielen. Das verspricht außergewöhnliche Hörerlebnisse fürs Publikum. Denn beispielsweise den „Sommer“ aus den Vierjahreszeiten hat man bisher noch nie mit einer arabischen Buzuq gespielt gehört.

Der syrisch-kurdische Buzuq-Spieler und Komponist Mevan Younes hat ein Stück für ein Barockensemble passend zum Thema „Verwandlung“ komponiert. Der Künstler aus dem Orient hat große Lust, mit seinem Buzuq die Musik der alten europäischen Meister mit einem Barockensemble zu entdecken.

Peter Linkert Redaktionsleitung Cloppenburg / Redaktion Münsterland
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