VECHTA - Der vorsorgende Grundwasserschutz im Trinkwassergewinnungsgebiet Vechta-Holzhausen ist Aufgabe der Kooperation Vechta. Sie besteht aus dem Wasserwerk Vechta und Flächenbewirtschaftern aus dem Wasserschutzgebiet. Der Rahmenvertrag wurde beim Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) in Cloppenburg unterzeichnet.
Für fünf Jahre Landesmittel
Wesentliche Aufgaben der neu gegründeten Kooperation sind der Abschluss freiwilliger Vereinbarungen zum Trinkwasserschutz zwischen regionalen Wasserversorgern und Landwirten sowie die spezielle Trinkwasserschutzberatung der Landwirtschaftskammer Niedersachsen. „Zur Finanzierung der Aufgaben stellt das Land Niedersachsen der Kooperation für die kommenden fünf Jahre einen Großteil der Mittel zur Verfügung“, so Martin Windhaus und Georg Kühling (NLWKN).
Das Vechtaer Kooperationsgebiet umfasst rund 3500 Hektar. Mehr als zwei Drittel, genau 2435 Hektar, sind landwirtschaftlich genutzte Flächen, die von 170 Landwirten bearbeitet werden.
Qualität bleibt im Blick
„Ziel unserer Vereinbarungen mit den Nutzern ist es, die Stickstoffeinträge, die das Grundwasser beeinträchtigen können, weiter zu reduzieren“, betonte Vechtaer Erster Stadtrat Josef Kleier, der auch das Wasserwerk Vechta leitet, bei der Vertragsunterzeichnung.
Für eine trinkwasserschonende Bewirtschaftung der betroffenen Flächen erhalten die Landwirte vor Ort einen Ausgleich. Dafür stellt das Land 400 000 Euro zur Verfügung. Weitere knapp 400 000 Euro sind für Beratungsmaßnahmen abrufbar.
