VECHTA - Den Erhalt als kirchliche und kulturelle Begegnungsstätte: Das hat sich der Förderverein Klosterkirche (Kontakt: Petra Huckemeyer, 04441/884359) für das 1731 fertig gestellte, Gotteshaus des einstigen Vechtaer Franziskanerkonvents, an dem der Zahn der Zeit nagt, auf die Fahnen geschrieben.

Diesem Ziel näher gerückt sind die Freunde des Sakralbaus mit der am 30. Oktober eröffneten Ausstellung „De la vida – Vom Leben“ (geöffnet: täglich außer dienstags von 15 bis 17 Uhr; sonnabends und sonntags von 11 bis 13 Uhr) mit Gemälden des Basken Xabier Egana. Das Projekt, das sich auf die JVA-Frauen, An der Propstei 10 (geöffnet: donnerstags von 18 bis 19 Uhr), und auf die St.-Bonaventura-Kirche-Mühlen (geöffnet: täglich von 8.30 bis 18 Uhr) erstreckt, endet am 18. Januar 2009.

Der als ex-Ordensbruder franziskanischen Gedanken verhaftete Egana stiftet 15 Prozent vom Erlös der verkauften Bilder dem Verein. Besonders für den Verbleib vor Ort geeignet hält die Kunsthistorikerin Dr. Ruth Irmgard Dalinghaus (Oldenburg) den Zyklus „Soledad – Einsamkeit“, 20 Bilder, die sie als Hommage an die inhaftierten Frauen einstuft. Sie wünscht sich einen heimischen Sponsor, der die in der JVA zu sehenden Werke „für Vechta“ erwirbt.

Begleitet wird die Egana-Ausstellung von Vorträgen: Hier die Termine: Donnerstag, 20. November, 19 Uhr; „Franziskus in seiner Zeit“ (Klosterkirche), P. Gisbert Preuß; Donnerstag, 27. November, „Das Werk von Xabier Egana“ (JVA-Frauen), Dr. Ruth Irmgard Dalinghaus; Donnerstag, 18. Dezember, 19 Uhr, „Die Franziskaner im Oldenburger Münsterland“ (Klosterkirche), Rudi Timphus; Donnerstag, 8. Januar 2009, 19 Uhr, „Das Leben des Hl. Franz in Bildern“, (Klosterkirche), P. Dr. Werinhard Einhorn. Hinzu kommen öffentliche Führungen (Klosterkirche) am 23. November, 14. Dezember sowie am 4. Januar 2009, jeweils ab 11.30 Uhr.

Ein historisch wie kulturell

bedeutsamer Ort inmitten

der Stadt