Vechta - Mehr Menschen für liberale Politik begeistern – das ist das Ziel von Johannes Langfermann. Der 44-jährige Architekt trat bereits bei den vergangenen Landtagswahlen an und konnte dort immerhin 4,5 Prozent an Erststimmen und 12 Prozent an Zweitstimmen für die FDP im Wahlkreis Vechta erringen.
Der 44-Jährige wurde als Johannes Ostendorf in Vechta geboren und lebt nach einem längeren Aufenthalt in Oldenburg seit 2008 wieder in seiner Heimatstadt. Hier arbeitet er nun als Fachplaner für den vorbeugenden Brandschutz.
Seit 2004 ist der zweifache Familienvater Mitglied der Freien Demokraten. „Ich engagiere mich in der FDP, weil es keine andere Partei gibt, die so viel Wert auf Grundwerte wie Freiheit und Selbstverantwortung legt – die Gelingensgaranten für ein Zusammenleben in Frieden und Wohlstand“, so Langfermann.
Schon unmittelbar nach seinem Eintritt in die FDP war Langfermann bereits stellvertretender Vorsitzender der FDP in Oldenburg. 2008 folgte nach seinem Wohnortwechsel dasselbe Amt für drei Jahre beim Stadtverband der Liberalen in Vechta. Anschließend war er bis 2015 sowohl Vorsitzender des Stadt- als auch des Kreisverbandes in Vechta. Zudem war er von 2005 bis 2013 Beisitzer im Vorstand des Bezirksverbandes Oldenburg.
„Der Hauptbeweggrund für meine politische Tätigkeit ist wohl, dass ich unsere Gesellschaft nicht nur verwaltet wissen möchte.“ Staatliche Eingriffe sollten sich auf das Notwendigste beschränken. „In allen Lebensbereichen muss es möglich sein, dass Menschen so leben können, wie sie es möchten.“ Dies bedeute jedoch nicht, dass diese nicht unterstützt würden. „Staatliche Unterstützung muss zunächst Hilfe zur Selbsthilfe sein und erst wer dann noch nicht zurechtkommt, braucht mehr Hilfe – diese dann aber richtig und umfassend.“
Besonders am Herzen liegen ihm eine qualitativ hochwertige Ganztagsbetreuung über die Grundschule hinaus und die Inklusion, die er als gesamtgesellschaftliche Aufgabe auch außerhalb der Schule betrachtet. Ferner hat der Architekt Langfermann ein großes Interesse am Städtebau. Hier müsse deutlich werden, dass die Stadt kein Verkehrs-, sondern in erster Linie ein Lebensraum sei.
Ehrenamtlich war Langfermann zudem acht Jahre als Schöffe beim Jugendgericht in Oldenburg tätig.
