VECHTA - Nach Ausbrüchen in Asien und Afrika sowie im Kreis Görlitz (Sachsen) stellt sich die Geflügelpest weiter als Bedrohung für die internationale Geflügelwirtschaft dar. Daher sind deutsche Produzenten gefordert, potenzielle „Eintragspfade“ für das Virus aufzudecken und Sicherheitslücken soweit als möglich zu schließen. Dabei hilft ein vom Institut für Strukturforschung und Planung in agrarischen Intensivgebieten (ISPA) der Hochschule Vechta entwickelter Internetservice – Zeitaufwand: 15 bis 20 Minuten pro Betrieb.
Mit dem kostenlosen Test können Geflügelwirte ihre Betriebe auf Schwachstellen testen. Ein Passwort gibt es unter 04441/15343, per Fax 04441/15465 oder per E-Mail: sbullermann@ispa-uni-vechta.de. Zum Datenschutz werden alle Anfragen anonym registriert. Das versichern die Verantwortlichen.
Über die „ISPA-Homepage“ gelangen Teilnehmer auf die Startseite und können mit der Risikobewertung beginnen. Dabei werden dem Nutzer 39 Fragen zur Lage seines Betriebes, zum Betriebsmanagement und zur Seuchenvorsorge gestellt. Im Anschluss erfolgen die Auswertung über potenzielle Schwachstellen sowie Verbesserungsvorschläge.
Der Bundesverband Deutsches Ei und das Niedersächsische Kompetenzzentrum Ernährungswirtschaft (NieKE) unterstützen das Projekt. „ISPA“ und „NieKE“ stellen diese und weitere Initiativen bei der Messe „EuroTier“ vom 11. bis 14. November in Hannover mit dem Forschungsverbund Nordwest vor.
Die zur Bewertung heran gezogenen Risikofaktoren beziehen sich auf Ergebnisse des Projektes „Healthy Poultry – Gesundes Geflügel“ der Europäischen Union (EU). Bis Ende 2007 wurden dabei 343 Teilnehmer aus Deutschland, den Niederlanden und Österreich untersucht.
www.ispa-service.uni-vechta.de
Eine neue
Alternative
auf dem Weg
zu besserer
Seuchenvorsorge
